- Details
"Um Bremens Wirtschaft allgemein steht es derzeit besser als in so einigen anderen Regionen Deutschlands", so wird die Bremer Handelskammer im Weserkurier vom 10.09.2026 zitiert. Wie wir dann erfahren, ist dieses "Bremer Wirtschaftswunder" den auf Pump fließenden Rüstungsmilliarden aus dem Topf des Kriegsertüchtigers Boris Pistorius geschuldet, von Bremer CDU/SPD Lobbyisten erfolgreich angezapft und von den Grünen und der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (DieLinke) mitgetragen: "Der Kammer-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger betonte ..., dass dies an dem Sondereffekt der Verteidigungsindustrie liege. Er betonte: Auch wenn Bremen nur 0,8 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmache, gehen acht Prozent der Umsätze der deutschen Verteidigungsindustrie auf das Konto der Unternehmen im Lande Bremen." (hervh. d. V.).
Der aktuelle Bundesratspäsident und Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (im Parteivorstand der Bundes-SPD) setzt - angesichts der Bremer Bürgerschaftswahl im Mai 2027 - voll auf den kurzfristig Arbeitsplätze sichernden Kriegswirtschafts-Boom. Rüstung ist bekanntlich nichts Nachhaltiges und dient der Kriegsvorbereitung. Zusätzlich sollen die von der Schuldenbremse "befreiten" Aufrüstungsmilliarden das Land Bremen zu einer Mega-Logitikdrehscheibe der NATO machen. Historisches Vorbild: Bremen/Bremerhaven ging nach dem II. Weltkrieg von der Britischen Besatzungsmacht über an die US-Besatzungsmacht, weil die US-Army für ihre vielen Stationierungsorte in Deutschland dringend einen großen Tiefseehafen benötigte; ergänzt durch den Munitionshafen in Nordenham, ein kleines Stück weiter die Weser rauf.
1,35 Milliarden Euro sollen vom Bund nun fließen ...
A. in den Ausbau der zivilen Bremerhavener Häfen zum Mlitärumschlagplatz: neue Kajen für 60 Tonnen schwere Panzer, Ersatz für eine altersschwache Drehbrücke, Rangiergleise, Ertüchtigung der Bremer Schienennetze für den abfließenden Güterverkehr Richtung Russische Grenze, Abstellflächen, Brücken & Straßen usw. Öffentlich begründet wird dies mit dem "dual-use" Effekt, nach dem Bremen angeblich von einigen zivilen Infrastrukturverbesserungen profitiere. Bis 2031 soll das Kriegsvorbereitungs-Projekt abgeschlossen sein. Pistorius kommt am 29.09.2026 nach Bremen, um das Ganze zusammen mit dem Bremer Senat "einzutüten". Will Bremen dann in der Jubelsause am sog. "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober die Auslieferung seines Territoriums, seiner Wasserwege und seines Luftraumes an die NATO feiern?! Wer hat die Bremer Bürger gefragt, ob sie - wie schon im II. Weltkrieg - wieder zu den Top-Zielscheiben im Kriegsfall werden wollen?
B. 160 Mio in die "Ertüchtigung" des zivilen Bremer Flughafens zu einem NATO-Truppen-Verlege-Airport: in die Erneuerung der Rollbahnen für schwere NATO-Tansportflugzeuge, für neue Abstellflächen, für den Bau einer Betankungsanlage und eines zusätzlichen Hangars. Denn: "Der Bund investiert hier, weil über den Airport ein Teil der Nato-Truppenverstärkungen ankäme, die im Spannungsfall in Deutschland eintreffen sollen. Bremen und Bremerhaven bilden in den Planungen des Bündnisses eine gemeinsame "Reception Zone West", wie der entsprechende Begriff im Fachjargon lautet." (Hvhb. d.V.) (Weserkurier 31.08.2026)
Das Haushaltsnotlageland Bremen muss für all das einen Eigenanteil von 202,3 Millionen Euro einbringen und dieses Geld stammt u.a. aus dem bremischen Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Ein Fonds für Infrastruktur und Klimaschutz finanziert also den Eigenanteil am Umbau des Hafens für den Umschlag von Militärgerät. Der grüne Bremer Finanzsenator Fecker nennt das unumgänglich. Siehe ausführlich dazu hier.
Der Weserkurier vom 10.09.2026 zitiert dann noch "...Gastrednerin Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), ... ein Drittel der deutschen Unternehmen plane, in Deutschland Arbeitsplätze abzubauen und diese im Ausland aufzubauen, weil dort eben auch die Energiekosten wesentlich niedriger seien...." (Hervh. d. V.) - Was vor Jahren, nach Beginn der suizidalen EU-Sanktionspolitik gegen Russland, noch als Verschwörungstheorie verunglimpft wurde - bestätigt nun eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung (WDR am 18.06.2026): "Die Zahl der Industriearbeitsplätze ist in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen und hat 2025 mit 6,6 Millionen einen neuen Tiefststand erreicht. Allein in den vergangenen sechs Jahren sind nach den Autoren der Studie in der Industrie deutschlandweit 420.000 Stellen verloren gegangen."
Stoppen wir diesen Irrsinn, fördern wir die zivile Infrastruktur und Wirtschaft, investieren wir in Bildung, Gesundheit und Soziales! Merz muss weg!
- Details
Eine Diskussionveranstaltung mit Gerhard Emil Fuchs-Kittowski. Kommt aus Brandenburg, Historiker, Vorsitzender des Deutschen Friedensrats e.V., der deutschen Sektion des World Peace Council; im Vorstand der Internationalen Liga Religöser Sozialisten
In der Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen
am 02. Okt. 2026 19:00-21:00 Uhr
Welche Einheit wird am 3. Oktober in Bremen gefeiert? (Download pdf des Flyers)
Von Einheit kann doch keine Rede sein!
Wir erleben doch wachsende Spaltung: Ost - West, Oben - Unten, Arm - Reich, Aufrüstung -Sozialstaat, Cancel - Culture - Meinungsfreiheit, Kriegstüchtige - Friedenswillige...
Kanzler Friedrich Merz & Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte ähneln doch eher dem Kapitän & 1. Offizier der Titanic, die angesichts des Kriegskurses und des industriellen Niedergangs in Deutschland nochmal die Kapelle in Bremen aufspielen lassen.
Organisiert von: aufstehen Bremen, DFG-VK Bremen, Freidenker (LV Nord). Unterstützt von: Nachdenken in Bremen, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen, Bremer Friedensforum, Deutsch-Russische Friedenstage e.V., ...
Ohne die Sowjetunion gäbe es kein vereintes Deutschland. Gorbatschow stimmte 1990 dem Zwei-plus-Vier-Vertrag zu.
- Details
Friedensbewegte in Rostock haben den Weltfriedenstag am 1. September 2026 diesmal so gestaltet, dass sich möglichst viele Gesprächsmöglichkeiten mit den Bürgern boten. An vier im Stadtkern verteilten Orten haben die unterschiedlichen Initiativen (s.u. Fotos) Friedenstische aufgestellt, kleine Ansprachen gehalten und dabei zu Gesprächen mit den Rostockern eingeladen. Das wurde auch zahlreich genutzt, u.a. auch von Henning Schleiff, einem ehemaligen Oberbürgermeister von Rostock, der wieder großes Interesse an der Friedensbewegung in Rostock bekundete und persönlich an jeden Tisch kam.
Foto hier unten: Standort Brunnen der Lebensfreude: mit Kerstin und Marisa (1.000.000 Stimmen für den Frieden-Güstrow) und Brigitte (BSW Rostock).

Fotos weiter unten: Standort KTC-Vorplatz: mit Gerd und Ines vom Friedensbündnis Norddeutschland und Günther von der Montagsdemo Rostock; Standort Neuer Markt: organisiert von Uwe und Bernd (Friedensbündnis Norddeutschland, Rotfüchse und Karl-Liebknecht-Kreis), 1.000.000 Stimmen für den Frieden und Wilfried vom BSW Rostock. Unterstützung kam von Monika vom IPPNW, Brigitte vom BSW Rostock, Evi und Günther von der Montagsdemo Rostock und den Friedensengeln aus Nienhagen; Standort Breite Straße, mit Evi (Montagsdemo) und den Friedensengeln Nienhagen
- Details
Besuch des Russischen Hauses und der Russischen Botschaft am 15.10.2025.
Freundlich empfangen wurden die „Bürgerdiplomaten“ vom Botschafter der Russischen Föderation. In einleitenden Bemerkungen machte der Diplomat deutlich, dass die Regierung seines Landes die gegenwärtig angespannten Beziehungen mit Deutschland bedauert.
- Details
Schwerin: Kundgebung zum Weltfriedenstag 2026 am 1. Spetember mit knapp 200 Teilnehmern auf dem Schweriner Marktplatz. Der Hauptredner war hier Reiner Braun, Moderation Ulrich Leonhardt.
- Details

Hauptredner auf der beeindruckenden Antikriegstag-Demo in Hamburg am 1.9.2026 war Werner Rügemer
- Details
- Details
Rekruten Gelöbnis und Entsendung von Soldaten in Einsatzgebiete am 21.08.2026 auf dem Lüneburger Rathausmarkt.

Mitglieder des Friedensbündnis Lüneburg sind mit Fahnen und Bannern dabei.
- Details
In Schleswig-Holstein wird, entgegen der Kommunikation des Verteidigungsministeriums, nicht erst ab Mitte 2027 gemustert, sondern bereits jetzt. Viele junge Personen in Schleswig-Holstein haben Einladungs-Briefe bekommen, die (ohne rechtiche Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt) den Eindruck erwecken, es handele sich um eine verpflichtende Musterung. Viele, die den Brief bekommen haben, haben bei der Abfrage beim ersten Brief (Anfang des Jahres) überall konsequent 0 angegeben, also keinerlei Interesse an der Bundeswehr.
In Kiel haben junge Menschen, die in der Bewegung gegen die Wehrpflicht aktiv sind, als Reaktion darauf kurzfristig einen Info-Stand in direkter Nähe zum Karrierecenter der Bundeswehr in Kiel durchgeführt. Das Karrierecenter in Kiel ist zuständig für das gesamte Bundesland. Er ging auch darum, erste Erfahrungen zu sammeln: Wie viele Leute kommen in welchem Abstand zu der Musterung? Ist es möglich, an dem Ort einen Info-Stand anzumelden? Wie reagieren die Betroffenen, die dort zur (noch nicht verpflichtenden) Musterung kamen. Wie waren die Gespräche mit ihnen? Wurden eventuell nur Leute eingeladen, die 0 angekreuzt haben?
Die Anmeldung übers Ordnungsamt lief problemlos. Die Straße direkt vor dem Karrierecenter und der Parkplatz gehören dem Verteidigungsministerium. Wir haben den Stand angemeldet an der Straßenecke, an der alle Betroffenen vorbeikommen. Vom Karrierecenter kam jemand raus, der die Erlaubnis sehen wollte, ansonsten gab es keine Behelligung durch den kommunalen Ordnungsdienst, geschweige denn von den Feldjägern.
Die Musterung ging um 7 Uhr los. Ab 6:15 war der Info-Stand aufgebaut, mit Anti-Wehrpflicht-Stickern und -Flyern und Infos der DFG-VK zur Kriegsdienstverweigerung. Ein Schild mit „Wehrpflicht-Beratung“ wurde aufgestellt.
- Details
Hier zum Download die "Zeitung gegen den Krieg" Herbst 2026. Für Aktionen und Infostände können gedruckte Exemplare der ZgK 63 hier bestellt werden. Die Verschickung begann am 19.08.2026. Die Zeitung begleitet die gesamten Friedens-Aktionen des Herbstes 2026, vom 1. September, den Schülerstreiks über die DGB Demonstrationen gegen den sozialen Kahlschlag bis hin zu den Friedensdemos und Kundgebungen Anfang Oktober.

- Details
- Details
Die Norddeutsch
en Zeitungen und der NDR verbreiten seit zwei Tagen die - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuer Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, an dem künftig Schiffe wie Fregatten, Minensuchboote und Schlepper stationiert werden könnten. Bis 1997 hatte Emden bereits einen kleinen Marinestützpunkt gab. Bremerhaven soll nicht mehr in der engeren Auswahl sein. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die "Norddeutsche Zeitung" vom11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholenmuss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen."
In "Sicherheit & Verteidigung" heißt es am 14. August: "Die Planungen für einen zweiten Stützpunkt wurden Anfang 2026 mit Verweis auf die veränderte Sicherheitslage aufgenommen. Der zusätzliche Bedarf umfasst sieben Fregatten-Liegeplätze mit je 220 Metern Länge, zehn Liegeplätze für Minensuchboote mit je 80 Metern sowie zehn Schlepper-Liegeplätze mit je 40 Metern. In der Diskussion war zudem von rund 1.500 stationierten Soldaten...."
In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) erklärte Boris Pistorius, dass der Hafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei
In einem Leserbrief an die Norddeutsche Zeitung hat Prof. Helga E. Bories-Sawala aus Bremerhaven folgenden Kommentar geschrieben: "Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Damit wäre allerdings die Gefahr, im Zweifelsfall zum vorrangigen Ziel gegnerischer Raketen und Bomben zu werden, nur abgemildert, denn auch der bestehende Hafen soll ja massiv militärisch „ertüchtigt“ werden. Vor allem will Pistorius immer noch Deutschland zur führenden konventionellen Militärmacht in Europa machen. Angeblich würden wir aus dem Osten bedroht. (...) Nun also Emden? Geschnitten hat sich, wer dort auf weniger Gegenwind hofft als in Bremerhaven, wo eine wache Gegenöffentlichkeit präsent ist (u.a. in dieser Leserbrief-Rubrik). Auch Emden wehrt sich gegen den Militärhafen, so auf dem dortigen Ostermarsch: „Von Emden soll kein Krieg ausgehen! Emden soll weder Drehscheibe der Bundeswehr noch ein Bundeswehrstandort sein! Es soll ein Friedenshafen sein! Wir sehen in den Golfstaaten, dass Militärstützpunkte auch immer Ziele im Krieg sind!“ Emden oder Bremerhaven, wehren wir uns gemeinsam!"
- Details


















