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Das Erholungsgebiet "An der Knock", westlich von Emden liegt im Mündungsgebiet der Ems an der Nordsee. Das weitflächige Hinterland - durch Eindeichung dem Meer abgerungen - wird auch "Rysumer Nacken" genannt und war von der Stadt ursprünglich für zivile Projekte vorgehalten. Dort soll aber nun mit einem Milliarden-Betrag vom Bund ("auf Pump", mit Zinsen natürlich) ein gänzlich neuer Kriegshafen der deutschen Marine entstehen, mit Liegeplätzen für sieben Fregatten, zehn Minensuchboote und zehn Schlepper. Das wäre dann der zweite große Marinestützpunkt der Marine an der Nordsee, neben dem in Wilhelmshaven, wo die Einsatzflotille2 ihren Heimathafen hat.
In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) hatte Boris Pistorius erklärt, dass der neue Marinehafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei. Begründet wird dies mit einer angeblichen "internationalen Bedrohungslage gerade mit Blick auf die Ostsee, aber auch die Nordsee und den Nordatlantik" (Pistorius).
Eine Fläche von 450 ha (so die Ostfriesen Zeitung), was ca. 630 Fußballfeldern entspricht, soll nun auf dem Rysumer Nacken bebaut werden. 2000 Soldaten und Bedienstete sollen dort stationiert werden, wofür ein großes Kasernengelände mit Versorgungseinrichtungen auf dem Rysumer Nacken entstehen soll. Kriegsminister Pistorius (SPD) gab zusammen mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) olivgrünes Licht für den Kriegshafen direkt vor Ort am Montagmorgen den 5. Oktober 2026. (NDR 6.10.2026) - 5000 m Ufer sollen in Beschlag genommen werden. Auf 1000 m Länge soll eine Kaianlage in den Flussgrund gebohrt werden und eine vorgelagerte Anlegemole wird 100 m in den Fluss gelegt.
Der zivile Hafen in Emden, auch eine NATO-LOGISTIK-DREHSCHEIBE
In Emden gibt es das große VW-Werk, dessen Weiterexistenz - laut VW-Management -gefährdet sein soll. Und Emden ist ein großer internationaler Autoverlader mit Rollon-Rolloff-Rampen, die für schnelle Verladung von schwerem Gerät und Panzer so wichtig sind. Die militär-logistische Bedeutung des Emder Hafens wurde z.B. bei der Bundeswehr-Kriegsübung „Quadriga“ ab Januar 2024 - deutlich, die in die NATO-Kriegsübung „Steadfast Defender 2024 integriert war.
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Aus Hamburg ist bekannt, dass die dortige verdi Fachgruppe Luftverlehr und maritime Wirtschaft zu einer Solidaritätsaktion am 30. Oktober aufruft. Infos, Fotos & Video: https://www.hafenarbeiter.info/
Die Global Sumud Flotilla schließt sich mit Hafenarbeiter*innen in über 100 Häfen und 18 Gewerkschaften weltweit zusammen: "Von Land bis See stoppen wir die Logistik der Zerstörung. Keine Arbeit für Kriegsgüter. Kein Schweigen zu völkerrechtswidrigen Blockaden. Schließ dich dem weltweiten Aktionstag an. Durchbrechen wir die Kette der Zerstörung." Infos dazu hier: https://www.instagram.com/germany_globalsumud/ und https://www.instagram.com/waffenlieferungen_stoppen/
3. internationales Treffen der Gewerkschaften der Hafenarbeiter und Hafenbeschäftigten aus dem Mittelmeerraum und Europa (Mai 2026 in Istanbul) ... Die teilnehmenden Organisationen CGT Ports and Docks (Frankreich), ENEDEP (Griechenland), LAB (Baskenland), Liman-İş (Türkei), ODT (Marokko) und USB (Italien), die Arbeitnehmer in mehr als 40 Mittelmeer- und europäischen Häfen vertreten, rufen Hafenarbeiter und Hafenbeschäftigte dazu auf, sich zu beteiligen und am 30. Oktober 2026 gemeinsam zu mobilisieren.
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Von deutschem Boden darf – so das Grundgesetz – nur Frieden ausgehen. - Deshalb setzt sich diese Unterschriftenkampagne für die Schließung der Air Base Ramstein ein, von der - auf deutschem Territorium - Krieg ausgeht. Wir wenden uns an die Regierung und den Bundestag: Kündigen Sie das Stationierungsabkommen von ausländischen Truppen in Deutschland von 1954 (mit einer Frist von 24 Monaten kündbar) und sorgen Sie damit für die Schließung der Air Base Ramstein und der US-amerikanischen Kriegslogistik in ganz Deutschland.... Weiterlesen... https://ramsteinschliessen.de und Aufruf unterschreiben und selbst Unterschriften sammeln - alles auf der WEB-Seite.
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Einleitende Worte von Gabriele Gysi in Bremen am 7. Oktober 2026 im Haus der Wissenschaft in Bremen auf der Veranstaltung: "Brauchen wir Feinde zum Glück"
Eine Veranstaltung der Deutsch Russischen Friedenstage. Mehr Infos zu dem Abend gibt es hier: https://deutsch-russische-friedenstage.de/2026/10/brauchen-wir-feinde-zum-glueck-ein-abend-mit-gabriele-gysi/ und hier unten das Video ihres gesamten Vortrages (Text ihres Vortrags als pdf):
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Unter obigem Titel organisierte aufstehen Bremen (Rodolfo Bohnenberger), die DFG-VK Bremen (Georg Maria Vormschlag) und die Freidenker (Wilhelm Schulze-Barantin) eine Diskussionsver
anstaltung in der Villa Ichon in Bremen am Vorabend des 3. Oktober. Details und Flyer siehe hier. Während draußen in unmittelbarer Nachbarschaft eine vom Bremer Bürgermeister mit Millionenaufwand inszenierte Riesen-Party-Sause zum sog. "Tag der Deutschen Einheit" stattfand, trafen sich ca. 40 Interessierte oben in der Villa Ichon zu einer kritischen Rückschau auf diese sog. "Wiedervereinigung".
Die Veranstalter hatten nicht die Absicht, "Feiern an sich" oder gar ein vereintes Deutschland zu kritisieren, sondern wollten eine Realitätsüberprüfung über den Anlass der Feiern. Die Realität war und ist eher von zunehmender Spaltung gekennzeichnet und die Machteliten in diesem Land verschlimmern die Spaltung gerade erheblich, nicht nur mit der zunehmenden Spaltung in Arm und Reich und Ost und West, sondern auch mit der Verweigerung von Diplomatie; mit der unerträglichen Kriegspropaganda gegen Russland und mit der - mit nichts zu belegenden - Behauptung, Russland bereite einen Überfall auf Westeuropa vor? 
Der Referent Gerhard Emil Fuchs-Kittowski war aus Brandenburg (südlich Berlin) nach Bremen gekommen. Ursprünglich in Ostberlin geboren und aufgewachsen, gehörte Gerhard Fuchs 1989-1991 zu jenen (auch christlichen) Kräften in der DDR, die auf eine Reformierung und einen Neustart unter neuem Vorzeichen hoffte, wie so viele im sog. "Runden Tisch". Stattdessen kam es zu einer Vereinnahmung durch den Westen und einer Missachtung des Artikel 146 GG:
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Pistorius gibt olivgrünes Licht für den Kriegshafen in Emden am Montagmorgen den 5. Oktober 2026 - Ca. 30 Friedensaktivisten protestierten mit Bannern und Friedensfahnen gut sichtbar gegen diese Marine-Bauplanungen. Rede von Sonja Ryll am 05. Oktober 2026 um 10.30 Uhr in Emden, pdf Download. Pistorius war unter viel Polizeiaufgebot so abgeschirmt, dass er kaum was davon hören konnte.

"An der Knock", ein ursprünglich für zivile Projekte vorgesehenes Gelände an der Emsmündung, soll mit Milliarden Euro ein gänzlich neuer Kriegshafen entstehen. Laut Informationen von Boris Pistorius während seines Besuches in Emden ist Folgendes geplant:
- eine Fläche von 450 ha (Ostfreisen Zeitung), was ca. 630 Fußballfeldern entspricht, soll bebaut werden
- 2000 Soldaten und Bedienstete, einschließlich Bau des Quartiers und der Versorgungseinrichtungen auf dem Rysumer Nacken, sollen dort stationiert werden
- 5000 m Ufer werden in Beschlag genommen
- auf 1000 m Länge wird eine Kaianlage in den Flussgrund gebohrt
- eine vorgelagerte Anlegemole wird 100 m in den Fluss gelegt
In den Gesprächen unter den Demonstranten war klar, wir bleiben dran. Für Zivile Häfen - Kein Kriegshafen in Emden!
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Mit einer feierlichen Unterschriftszeremonie im Rathaus besiegelten am 29.09.2026 Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) für die Bremer Landesregierung (SPD/Grüne/"Linke") und Matthias Magnor, Vorstandsvorsitzender der Bremer Lagerhaus BLG Logistics Group, die Umwandlung des Nordsee-Tiefwasser-Hafens in Bremerhaven in einen "NATO-Deployment Hub" und des zivilen „Hans Koschnick - Bremen Airport“ in eine „NATO-Reception Zone West". Bremerhaven soll eine zentrale Drehscheibe für Nachschub der NATO in Europa bis 2031 werden und „im Spannungsfall“ wird über den Bremer Airport ein Teil der „NATO-Truppenverstärkungen“ ankommen und dann weiterverlegt. A400M Transportflugzeuge sollen aller Wahrscheinlichkeit nach bei AIRBUS (direkt beim Flughafen) gewartet werden.
Das Haushalts-Notlage-Land Bremen legt – hervorgezaubert aus dem „Klima- und Infrastrukturfonds“ (ja - richtig gelesen!) - noch gut 200 Mio. Euro für die Militarisierung des Bundeslandes oben drauf, sonst wäre der Deal geplatzt. Bremer Bürger wurden nicht gefragt, ob sie so begeistert davon sind, im Kriegsfall zum bevorzugten Kriegsziel zu werden.
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Friedensbündnis Norddeutschland solidarisch mit dem bundesweiten Schulstreik am 25.09.2026 gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Hier in Bremen ab 12h auf dem Marktplatz. An der anschließenden Demo beteiligten sich 1000.
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"Um Bremens Wirtschaft allgemein steht es derzeit besser als in so einigen anderen Regionen Deutschlands", so wird die Bremer Handelskammer im Weserkurier vom 10.09.2026 zitiert. Wie wir dann erfahren, ist dieses "Bremer Wirtschaftswunder" den auf Pump fließenden Rüstungsmilliarden aus dem Topf des Kriegsertüchtigers Boris Pistorius geschuldet, von Bremer CDU/SPD Lobbyisten erfolgreich angezapft und von den Grünen und der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (DieLinke) mitgetragen: "Der Kammer-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger betonte ..., dass dies an dem Sondereffekt der Verteidigungsindustrie liege. Er betonte: Auch wenn Bremen nur 0,8 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmache, gehen acht Prozent der Umsätze der deutschen Verteidigungsindustrie auf das Konto der Unternehmen im Lande Bremen." (hervh. d. V.).
Der aktuelle Bundesratspäsident und Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (im Parteivorstand der Bundes-SPD) setzt - angesichts der Bremer Bürgerschaftswahl im Mai 2027 - voll auf den kurzfristig Arbeitsplätze sichernden Kriegswirtschafts-Boom. Rüstung ist bekanntlich nichts Nachhaltiges und dient der Kriegsvorbereitung. Zusätzlich sollen die von der Schuldenbremse "befreiten" Aufrüstungsmilliarden das Land Bremen zu einer Mega-Logitikdrehscheibe der NATO machen. Historisches Vorbild: Bremen/Bremerhaven ging nach dem II. Weltkrieg von der Britischen Besatzungsmacht über an die US-Besatzungsmacht, weil die US-Army für ihre vielen Stationierungsorte in Deutschland dringend einen großen Tiefseehafen benötigte; ergänzt durch den Munitionshafen in Nordenham, ein kleines Stück weiter die Weser rauf.
1,35 Milliarden Euro sollen vom Bund nun fließen ...
A. in den Ausbau der zivilen Bremerhavener Häfen zum Mlitärumschlagplatz: neue Kajen für 60 Tonnen schwere Panzer, Ersatz für eine altersschwache Drehbrücke, Rangiergleise, Ertüchtigung der Bremer Schienennetze für den abfließenden Güterverkehr Richtung Russische Grenze, Abstellflächen, Brücken & Straßen usw. Öffentlich begründet wird dies mit dem "dual-use" Effekt, nach dem Bremen angeblich von einigen zivilen Infrastrukturverbesserungen profitiere. Bis 2031 soll das Kriegsvorbereitungs-Projekt abgeschlossen sein. Pistorius kommt am 29.09.2026 nach Bremen, um das Ganze zusammen mit dem Bremer Senat "einzutüten". Will Bremen dann in der Jubelsause am sog. "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober die Auslieferung seines Territoriums, seiner Wasserwege und seines Luftraumes an die NATO feiern?! Wer hat die Bremer Bürger gefragt, ob sie - wie schon im II. Weltkrieg - wieder zu den Top-Zielscheiben im Kriegsfall werden wollen?
B. 160 Mio in die "Ertüchtigung" des zivilen Bremer Flughafens zu einem NATO-Truppen-Verlege-Airport: in die Erneuerung der Rollbahnen für schwere NATO-Tansportflugzeuge, für neue Abstellflächen, für den Bau einer Betankungsanlage und eines zusätzlichen Hangars. Denn: "Der Bund investiert hier, weil über den Airport ein Teil der Nato-Truppenverstärkungen ankäme, die im Spannungsfall in Deutschland eintreffen sollen. Bremen und Bremerhaven bilden in den Planungen des Bündnisses eine gemeinsame "Reception Zone West", wie der entsprechende Begriff im Fachjargon lautet." (Hvhb. d.V.) (Weserkurier 31.08.2026)
Das Haushaltsnotlageland Bremen muss für all das einen Eigenanteil von 202,3 Millionen Euro einbringen und dieses Geld stammt u.a. aus dem bremischen Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Ein Fonds für Infrastruktur und Klimaschutz finanziert also den Eigenanteil am Umbau des Hafens für den Umschlag von Militärgerät. Der grüne Bremer Finanzsenator Fecker nennt das unumgänglich. Siehe ausführlich dazu hier.
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Friedensbewegte in Rostock haben den Weltfriedenstag am 1. September 2026 diesmal so gestaltet, dass sich möglichst viele Gesprächsmöglichkeiten mit den Bürgern boten. An vier im Stadtkern verteilten Orten haben die unterschiedlichen Initiativen (s.u. Fotos) Friedenstische aufgestellt, kleine Ansprachen gehalten und dabei zu Gesprächen mit den Rostockern eingeladen. Das wurde auch zahlreich genutzt, u.a. auch von Henning Schleiff, einem ehemaligen Oberbürgermeister von Rostock, der wieder großes Interesse an der Friedensbewegung in Rostock bekundete und persönlich an jeden Tisch kam.
Foto hier unten: Standort Brunnen der Lebensfreude: mit Kerstin und Marisa (1.000.000 Stimmen für den Frieden-Güstrow) und Brigitte (BSW Rostock).

Fotos weiter unten: Standort KTC-Vorplatz: mit Gerd und Ines vom Friedensbündnis Norddeutschland und Günther von der Montagsdemo Rostock; Standort Neuer Markt: organisiert von Uwe und Bernd (Friedensbündnis Norddeutschland, Rotfüchse und Karl-Liebknecht-Kreis), 1.000.000 Stimmen für den Frieden und Wilfried vom BSW Rostock. Unterstützung kam von Monika vom IPPNW, Brigitte vom BSW Rostock, Evi und Günther von der Montagsdemo Rostock und den Friedensengeln aus Nienhagen; Standort Breite Straße, mit Evi (Montagsdemo) und den Friedensengeln Nienhagen


















