Israel sprengte während des jüdischen Pessachfestes eine Synagoge. Die Synagoge stand in Teheran und wurde entweder absichtlich oder versehentlich Opfer des US-amerikanisch/israelischen Angriffskrieges gegen den Iran. Diese Episode steht beispielhaft für die ernste Bedrohung, die Israel und der Zionismus für das Leben und die Sicherheit von Juden (und Nichtjuden) auf der ganzen Welt darstellen. Während wir den Zionismus meist als Gefahr vor allem für die muslimische Bevölkerung Westasiens betrachten, ist es grundlegend zu verstehen, dass auch einheimische christliche und jüdische Bevölkerungen gefährdet sind – ebenso wie Juden weltweit und sogar Juden innerhalb Israels. Die Gewalt der zionistischen Ideologie stellt eine universelle Bedrohung für all jene dar, die ihren Grundannahmen widersprechen. Darüber spreche ich heute mit meinem Gast, Dr. Yakov Rabkin, Professor Emeritus für Geschichte an der Université de Montréal, Wissenschaftler am Montreal Centre for International Studies (CERIUM) und Gründungsmitglied der Independent Jewish Voices Canada. Er ist Autor der Bücher
Israel in Palestine und *Zionism Decoded in 101 Quotes*.