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Land Bremen für gut 1,35 Milliarden Euro an die NATO „verkauft“

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Erstellt: 30. September 2026

Frontbanner 14.10.2024 BremerhavenMit einer feierlichen Unterschriftszeremonie im Rathaus besiegelten am 29.09.2026 Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) für die Bremer Landesregierung (SPD/Grüne/"Linke") und Matthias Magnor, Vorstandsvorsitzender der Bremer Lagerhaus BLG Logistics Group, die Umwandlung des Nordsee-Tiefwasser-Hafens in Bremerhaven in einen "NATO-Deployment Hub" und des zivilen „Hans Koschnick - Bremen Airport“ in eine „NATO-Reception Zone West". Bremerhaven soll eine zentrale Drehscheibe für Nachschub der NATO in Europa bis 2031 werden und „im Spannungsfall“ wird über den Bremer Airport ein Teil der „NATO-Truppenverstärkungen“ ankommen und dann weiterverlegt. A400M Transportflugzeuge sollen aller Wahrscheinlichkeit nach bei AIRBUS (direkt beim Flughafen) gewartet werden.

Das Haushalts-Notlage-Land Bremen legt – hervorgezaubert aus dem „Klima- und Infrastrukturfonds“ (ja - richtig gelesen!) - noch gut 200 Mio. Euro für die Militarisierung des Bundeslandes oben drauf, sonst wäre der Deal geplatzt. Bremer Bürger wurden nicht gefragt, ob sie so begeistert davon sind, im Kriegsfall zum bevorzugten Kriegsziel zu werden.

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Bremen: Deutschlands Rüstungshochburg & NATO-Logistikdrehscheibe - Beschluss von SPD, Grüne, Linke

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Erstellt: 12. September 2026

"Um Bremens Wirtschaft allgemein steht es derzeit besser als in so einigen anderen Regionen Deutschlands", so wird die Bremer Handelskammer im Weserkurier vom 10.09.2026 zitiert. Wie wir dann erfahren, ist dieses "Bremer Wirtschaftswunder" den auf Pump fließenden Rüstungsmilliarden aus dem Topf des Kriegsertüchtigers Boris Pistorius geschuldet, von Bremer CDU/SPD Lobbyisten erfolgreich angezapft und von den Grünen und der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (DieLinke) mitgetragen: "Der Kammer-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger betonte ..., dass dies an dem Sondereffekt der Verteidigungsindustrie liege. Er betonte: Auch wenn Bremen nur 0,8 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmache, gehen acht Prozent der Umsätze der deutschen Verteidigungsindustrie auf das Konto der Unternehmen im Lande Bremen." (hervh. d. V.).

Bremerhaven Hafenanlagen Luftbild2024Der aktuelle Bundesratspäsident und Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (im Parteivorstand der Bundes-SPD) setzt - angesichts der Bremer Bürgerschaftswahl im Mai 2027 - voll auf den kurzfristig Arbeitsplätze sichernden Kriegswirtschafts-Boom. Rüstung ist bekanntlich nichts Nachhaltiges und dient der Kriegsvorbereitung. Zusätzlich sollen die von der Schuldenbremse "befreiten" Aufrüstungsmilliarden das Land Bremen zu einer Mega-Logitikdrehscheibe der NATO machen. Historisches Vorbild: Bremen/Bremerhaven ging nach dem II. Weltkrieg von der Britischen Besatzungsmacht über an die US-Besatzungsmacht, weil die US-Army für ihre vielen Stationierungsorte in Deutschland dringend einen großen Tiefseehafen benötigte; ergänzt durch den Munitionshafen in Nordenham, ein kleines Stück weiter die Weser rauf.

1,35 Milliarden Euro sollen vom Bund nun fließen ...

A. in den Ausbau der zivilen Bremerhavener Häfen zum Mlitärumschlagplatz: neue Kajen für 60 Tonnen schwere Panzer, Ersatz für eine altersschwache Drehbrücke, Rangiergleise, Ertüchtigung der Bremer Schienennetze für den abfließenden Güterverkehr Richtung Russische Grenze, Abstellflächen, Brücken & Straßen usw. Öffentlich begründet wird dies mit dem "dual-use" Effekt, nach dem Bremen angeblich von einigen zivilen Infrastrukturverbesserungen profitiere. Bis 2031 soll das Kriegsvorbereitungs-Projekt abgeschlossen sein. Pistorius kommt am 29.09.2026 nach Bremen, um das Ganze zusammen mit dem Bremer Senat "einzutüten". Will Bremen dann in der Jubelsause am sog. "Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober die Auslieferung seines Territoriums, seiner Wasserwege und seines Luftraumes an die NATO feiern?! Wer hat die Bremer Bürger gefragt, ob sie - wie schon im II. Weltkrieg - wieder zu den Top-Zielscheiben im Kriegsfall werden wollen?

FlughafenBremenLuftbild2021B. 160 Mio in die "Ertüchtigung" des zivilen Bremer Flughafens zu einem NATO-Truppen-Verlege-Airport: in die Erneuerung der Rollbahnen für schwere NATO-Tansportflugzeuge, für neue Abstellflächen, für den Bau einer Betankungsanlage und eines zusätzlichen Hangars. Denn: "Der Bund investiert hier, weil über den Airport ein Teil der Nato-Truppenverstärkungen ankäme, die im Spannungsfall in Deutschland eintreffen sollen. Bremen und Bremerhaven bilden in den Planungen des Bündnisses eine gemeinsame "Reception Zone West", wie der entsprechende Begriff im Fachjargon lautet." (Hvhb. d.V.) (Weserkurier 31.08.2026)

Das Haushaltsnotlageland Bremen muss für all das einen Eigenanteil von 202,3 Millionen Euro einbringen und dieses Geld stammt u.a. aus dem bremischen Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Ein Fonds für Infrastruktur und Klimaschutz finanziert also den Eigenanteil am Umbau des Hafens für den Umschlag von Militärgerät. Der grüne Bremer Finanzsenator Fecker nennt das unumgänglich. Siehe ausführlich dazu hier.

ZIVILEHAEFENDemo NATORAUSAUS BRHVjpgDer Weserkurier vom 10.09.2026 zitiert dann noch "...Gastrednerin Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), ... ein Drittel der deutschen Unternehmen plane, in Deutschland Arbeitsplätze abzubauen und diese im Ausland aufzubauen, weil dort eben auch die Energiekosten wesentlich niedriger seien...." (Hervh. d. V.) - Was vor Jahren, nach Beginn der suizidalen EU-Sanktionspolitik gegen Russland, noch als Verschwörungstheorie verunglimpft wurde - bestätigt nun eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung (WDR am 18.06.2026): "Die Zahl der Industriearbeitsplätze ist in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen und hat 2025 mit 6,6 Millionen einen neuen Tiefststand erreicht. Allein in den vergangenen sechs Jahren sind nach den Autoren der Studie in der Industrie deutschlandweit 420.000 Stellen verloren gegangen." 

Stoppen wir diesen Irrsinn, fördern wir die zivile Infrastruktur und Wirtschaft, investieren wir in Bildung, Gesundheit und Soziales! 

Kampfdrohnentestgelände in Peenemünde (USEDOM)!?

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Erstellt: 30. August 2026

Luftbild Peenemünde FlugplatzIm Norden der Urlaubsinsel Usedom, in Peenemünde, sind die Überreste des von den Faschisten dort vor 1945 betriebenen Forschungs- und Übungsgeländes ("Heeresversuchsanstalt") für Raketen und Marschflugkörper immer noch zu besichtigen, inkl. Museum und Gedenkort. Im Frühjahr trat der Bürgermeister zurück, als er mit aktuellen militärischen Nutzungsplänen konfrontiert wurde. Die für die Öffentlichkeit schwer zugängliche nördliche Spitze der Insel (und nicht nur dort!) entwickelt sich gerade zum El Dorado für Kampfdrohnen-Rüstungsunternehmen.

Wie der NDR mit Filmbeitrag am 13.08.2026 berichtet, kam es bei einem Kampfdrohnen-Testflug zu einem Absturz mit nachfolgendem größerem Brand in der Nähe des Flufhafens dort. Die Beteiligten Feuerwehren an den umfangreichen Löscharbeiten wurden zu Schweigepflicht verdonnert. NDR: "In Peenemünde testen unter anderem Firmen wie Helsing, Infinteq, Polaris oder Quantum Systems Drohnen. Das Start-up Infinteq testet dort eine größere Aufklärungsdrohne, die für den Einsatz in der Ukraine entwickelt wurde. Interessant sei der Standort auch wegen des größeren Sperrgebiets rund um den Flughafen. Dort können Drohen außerhalb der Sicht getestet werden."... "In Deutschland gibt es mehrere Testgelände für Drohnen. Peenemünde bietet dabei besondere Möglichkeiten: Auf einer Fläche von rund 260 Quadratkilometern können dort Drohnen mit mehr als 25 Kilogramm Gewicht über Land und Wasser sowie in Höhen bis 1.500 Metern getestet werden. Aus Sicht von Infinteq-Chef Komp reichen die bisherigen Möglichkeiten dennoch nicht aus. Er fordert, dass mehrere Testgelände in Deutschland miteinander verknüpft werden sollten. So könnten Unternehmen auch Langstreckenflüge außerhalb der Sicht durchführen."

Der NDR berichtet am 23.05.2026: "Die Pläne, Peenemünde zu einem Raumfahrtforschungs- und Erprobungszentrum zu entwickeln, sind vorerst gescheitert. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald will eigenen Angaben zufolge keine Machbarkeitsstudie mehr erstellen. Hintergrund ist eine Entscheidung der Gemeindevertretung in Peenemünde, die Pläne abzulehnen..."

Wie man an dem oben geschilderten Vorfall (Absturz und Brand) sieht, scheint sich die den Drohnenflug genehmigende Luftfahrtbehörde einen Dreck zu scheren um die Sorgen und den Willen der Bevölkerung und ihrer Vertreter im Landkreis bzw. Gemeindevertreter. 

Nun also Emden? Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Beides nichts Gutes!

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Erstellt: 13. August 2026

Die NorddeutschMarinehafenEmdenRysumerNackenen Zeitungen und der NDR verbreiten seit zwei Tagen die  - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuer Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, an dem künftig Schiffe wie Fregatten, Minensuchboote und Schlepper stationiert werden könnten. Bis 1997 hatte Emden bereits einen kleinen Marinestützpunkt gab. Bremerhaven soll nicht mehr in der engeren Auswahl sein. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die "Norddeutsche Zeitung" vom11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholenmuss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen." 

In "Sicherheit & Verteidigung" heißt es am 14. August: "Die Planungen für einen zweiten Stützpunkt wurden Anfang 2026 mit Verweis auf die veränderte Sicherheitslage aufgenommen. Der zusätzliche Bedarf umfasst sieben Fregatten-Liegeplätze mit je 220 Metern Länge, zehn Liegeplätze für Minensuchboote mit je 80 Metern sowie zehn Schlepper-Liegeplätze mit je 40 Metern. In der Diskussion war zudem von rund 1.500 stationierten Soldaten...."

In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) erklärte Boris Pistorius, dass der Hafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei

In einem Leserbrief an die Norddeutsche Zeitung hat Prof. Helga E. Bories-Sawala aus Bremerhaven folgenden Kommentar geschrieben: "Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Damit wäre allerdings die Gefahr, im Zweifelsfall zum vorrangigen Ziel gegnerischer Raketen und Bomben zu werden, nur abgemildert, denn auch der bestehende Hafen soll ja massiv militärisch „ertüchtigt“ werden. Vor allem will Pistorius immer noch Deutschland zur führenden konventionellen Militärmacht in Europa machen. Angeblich würden wir aus dem Osten bedroht. (...) Nun also Emden? Geschnitten hat sich, wer dort auf weniger Gegenwind hofft als in Bremerhaven, wo eine wache Gegenöffentlichkeit präsent ist (u.a. in dieser Leserbrief-Rubrik). Auch Emden wehrt sich gegen den Militärhafen, so auf dem dortigen Ostermarsch: „Von Emden soll kein Krieg ausgehen! Emden soll weder Drehscheibe der Bundeswehr noch ein Bundeswehrstandort sein! Es soll ein Friedenshafen sein! Wir sehen in den Golfstaaten, dass Militärstützpunkte auch immer Ziele im Krieg sind!“ Emden oder Bremerhaven, wehren wir uns gemeinsam!"

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Bau von zwölf U-Booten für Kanada geht an TKMS (Thyssen Krupp Marine Systems)

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Erstellt: 06. Juli 2026

Kriegsflotte von 24 U-Booten (U212 CD) in Planung: Deutschland (6) Norwegen (6) & Kanada (12) - (Handelsblatt 6.7.2026)Thyssen Krupp Marine Systems bietet das gemeinsam mit Norwegen entwickelte U-Boot 212 CD an, das auch von der deutschen und der norwegischen Marine bis 2030 angeschafft wird....Der Auftrag aus Kanada könnte inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte ... umgerechnet rund 62 Milliarden Euro umfassen....Pistorius betonte bei seinem Besuch in Kanada den strategischen Vorteil, dass die Nato künftig über eine Flotte von bis zu 24 baugleichen U-Booten verfügen würde, sollte sich neben Deutschland (6) und Norwegen (6) auch Kanada für das U212 CD entscheiden. Das würde die Interoperabilität und Logistik erheblich vereinfachen.

TKMS hat seinen Hauptsitz und Werft in Kiel, die U-Boote sollen auch in der zugekauften Werft in Wismar gebaut werden.

Für Deutschland, Norwegen und Kanada geht es dabei auch um die sog. "Nordflanke" der NATO und die arktischen Gewässer. - Denn die NATO Länder des "kollektiven Westens" schauen eifersüchtig auf die florierende Handels-Nordroute, die Russlands rohstoffreiche Nordküste in der Arktis mit China und vielen anderen asiatischen Ländern (besonders für die Energieversorgung) verbindet. Russland verfügt dafür über die größte Eisbrecherflotte der Welt, inkl. atomgetriebene Schiffe.

Das Bundesverteigungsministerium an  11.02.2026: "Deutschland stärkt seine Sicherheitspartnerschaften im Nordatlantik und in der Arktis durch Übungsbeteiligung, Informationsaustausch und gemeinsame Rüstungsprojekte. Insbesondere mit Norwegen, Dänemark, Kanada und Island werden wichtige Projekte zum Schutz der Nordflanke vorangetrieben.

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Weitere Beiträge …

  • Kiel: Bundeswehr dehnt ihre Flächen aus und baut ein maritimes Innovationszentrum auf
  • Rüstungsland Bremen bekommt eine Beschaffungsbehörde für Rüstungsgüter der Bundeswehr
  • Rede von Rodolfo Bohnenberger in Emden am 29. April 2026
  • Wirtschaft & Politik begeistert von den Milliarden für Aufrüstung in Bremerhaven & Bremen

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