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Nun also Emden? Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Beides nichts Gutes!

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Erstellt: 13. August 2026

Die NorddeutschMarinehafenEmdenRysumerNackenen Zeitungen und der NDR verbreiten seit zwei Tagen die  - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuer Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, an dem künftig Schiffe wie Fregatten, Minensuchboote und Schlepper stationiert werden könnten. Bis 1997 hatte Emden bereits einen kleinen Marinestützpunkt gab. Bremerhaven soll nicht mehr in der engeren Auswahl sein. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die "Norddeutsche Zeitung" vom11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholenmuss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen." 

In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) erklärte Boris Pistorius, dass der Hafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei

In einem Leserbrief an die Norddeutsche Zeitung hat Prof. Helga E. Bories-Sawala aus Bremerhaven folgenden Kommentar geschrieben: "Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Damit wäre allerdings die Gefahr, im Zweifelsfall zum vorrangigen Ziel gegnerischer Raketen und Bomben zu werden, nur abgemildert, denn auch der bestehende Hafen soll ja massiv militärisch „ertüchtigt“ werden. Vor allem will Pistorius immer noch Deutschland zur führenden konventionellen Militärmacht in Europa machen. Angeblich würden wir aus dem Osten bedroht. (...) Nun also Emden? Geschnitten hat sich, wer dort auf weniger Gegenwind hofft als in Bremerhaven, wo eine wache Gegenöffentlichkeit präsent ist (u.a. in dieser Leserbrief-Rubrik). Auch Emden wehrt sich gegen den Militärhafen, so auf dem dortigen Ostermarsch: „Von Emden soll kein Krieg ausgehen! Emden soll weder Drehscheibe der Bundeswehr noch ein Bundeswehrstandort sein! Es soll ein Friedenshafen sein! Wir sehen in den Golfstaaten, dass Militärstützpunkte auch immer Ziele im Krieg sind!“ Emden oder Bremerhaven, wehren wir uns gemeinsam!"

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Bau von zwölf U-Booten für Kanada geht an TKMS (Thyssen Krupp Marine Systems)

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Erstellt: 06. Juli 2026

Kriegsflotte von 24 U-Booten (U212 CD) in Planung: Deutschland (6) Norwegen (6) & Kanada (12) - (Handelsblatt 6.7.2026)Thyssen Krupp Marine Systems bietet das gemeinsam mit Norwegen entwickelte U-Boot 212 CD an, das auch von der deutschen und der norwegischen Marine bis 2030 angeschafft wird....Der Auftrag aus Kanada könnte inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte ... umgerechnet rund 62 Milliarden Euro umfassen....Pistorius betonte bei seinem Besuch in Kanada den strategischen Vorteil, dass die Nato künftig über eine Flotte von bis zu 24 baugleichen U-Booten verfügen würde, sollte sich neben Deutschland (6) und Norwegen (6) auch Kanada für das U212 CD entscheiden. Das würde die Interoperabilität und Logistik erheblich vereinfachen.

TKMS hat seinen Hauptsitz und Werft in Kiel, die U-Boote sollen auch in der zugekauften Werft in Wismar gebaut werden.

Für Deutschland, Norwegen und Kanada geht es dabei auch um die sog. "Nordflanke" der NATO und die arktischen Gewässer. - Denn die NATO Länder des "kollektiven Westens" schauen eifersüchtig auf die florierende Handels-Nordroute, die Russlands rohstoffreiche Nordküste in der Arktis mit China und vielen anderen asiatischen Ländern (besonders für die Energieversorgung) verbindet. Russland verfügt dafür über die größte Eisbrecherflotte der Welt, inkl. atomgetriebene Schiffe.

Das Bundesverteigungsministerium an  11.02.2026: "Deutschland stärkt seine Sicherheitspartnerschaften im Nordatlantik und in der Arktis durch Übungsbeteiligung, Informationsaustausch und gemeinsame Rüstungsprojekte. Insbesondere mit Norwegen, Dänemark, Kanada und Island werden wichtige Projekte zum Schutz der Nordflanke vorangetrieben.

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Kiel: Bundeswehr dehnt ihre Flächen aus und baut ein maritimes Innovationszentrum auf

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Erstellt: 26. Mai 2026

MarineWerfteninKiel"Die Bundeswehr macht Kiel zum zentralen Forschungs- und Entwicklungsstandort für maritime Technologien. Diese Entscheidung hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch bekannt gegeben. ...Der Minister bezeichnete Kiel als wichtigen Standort für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie: „Wir werden die Nähe zur Deutschen Marine, zu etablierten Forschungseinrichtungen und das ausgeprägte Innovationsökosystem vor Ort nutzen.“ (Kieler Nachrichten vom 21.05.2026, S. 1) - Geplant sei eine Zusammenarbeit des neuen Zentrums mit dem im September 2025 gegründeten Netzwerk „Tech Hub SVI Nord“. So soll die Bundeswehr von Produkten und Technologien aus der Wirtschaft profitieren, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sein können. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einer „herausragend guten Botschaft für Schleswig-Holstein und für den maritimen Standort Deutschland“. Die Forschungsinfrastruktur rund um Kiel reiche von der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 71 in Eckernförde über das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, die Universität und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis hin zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, sagt Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (CDU). Ergänzt werde dieses „technologische Ökosystem“ durch die größte Ansammlung maritimer Unternehmen in Deutschland. Im April war bekannt geworden, dass die Eurobotics-Gruppe mit Sitz in München am Flughafen Holtenau einen neuen Standort aufbaut. Geplant ist die Produktion einer neuartigen Unterwasserdrohne mit großer Reichweite. Die veränderte Bedrohungslage drückt auch dem Arbeitsmarkt in Kiel ihren Stempel auf: Allein in den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Industriearbeitsplätze im militärischen Sektor um rund 2000 auf fast 7000 gestiegen.

Mit dem Rückkauf von Holtenau-Ost und der Erweiterung des Stützpunktes Wik plant die Bundeswehr eine massive Flächenausdehnung an der Förde. Damit knüpft Kiel an alte Marinetraditionen an: 1871 erhielt der Hafen in Kiel die Bezeichnung „Reichskriegshafen“. Die Kieler Woche hat ihren Ursprung in kaiserlichen Kriegsvorbereitungs-Übungen. Heute: 

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Rüstungsland Bremen bekommt eine Beschaffungsbehörde für Rüstungsgüter der Bundeswehr

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Erstellt: 19. Mai 2026

ZIVILEHAEFENDemo NATORAUSAUS BRHVjpgBremen bekommt eine Dependence der zentralen Koblenzer Beschaffungsbehörde für Rüstungsgüter der Bundeswehr. Für Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ist das ein "Ritterschlag" - "Der Senat habe sich monatelang um die Ansiedlung der Behörde bemüht." Weserkurier 19.05.2026: "...Begründet wird der Aufbau des Bremer Standortes mit der Nähe zu bedeutenden Akteuren in der See- und Weltraumrüstung, die in der Hansestadt ihren Sitz haben. Zu nennen sind unter anderem der Satellitenhersteller OHB und die Lürssen-Werft, die ihre Militärsparte NVL kürzlich an den Rheinmetall-Konzern verkauft hat.

Keine Stadt in Deutschland weist eine vergleichbare Rüstungsdichte wie Bremen auf, siehe weiter unten die Auflistung.  Etwa 7 % des Umsatzes der deutschen Rüstungsindustrie werden hier generiert, bis zu 10.000 Arbeitsplätze soll es in der Branche in Bremen geben. An jedem dieser Stammarbeitsplätze "hängen" ca. dreimal so viel Arbeitsplätze bei den Zulieferbetrieben und bei sog. "dual use" (zivil / militärisch) Produzenten. Bremer Friedensgruppen setzen sich seit Langem für Abrüstung ein, kritisieren die Ausweitung des Rüstungsstandorts Bremen und setzen sich stattdessen für Investitionen in zivile Projekte und Infrastruktur ein; besonders den Ausbau der zivilen Häfen in Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven, wo die Kompetenzen der Beschäftigten sinnvoller eingesetzt werden können.

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Rede von Rodolfo Bohnenberger in Emden am 29. April 2026

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Erstellt: 02. Mai 2026

 Rede von Rodolfo Bohnenberger in Emden 29.04.2026 auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen und gegen die Umwandlung unseres Territoriums und unserer Infrastruktur in eine NATO-Logistikdrehscheibe anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden (Schirmherr Kanzler Merz).

UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! #kooperationstattsanktion #abrüstenstattaufrüsten

Weitere Beiträge …

  • Wirtschaft & Politik begeistert von den Milliarden für Aufrüstung in Bremerhaven & Bremen
  • OHB will zusammen mit Rheinmetall für Satellitenbau an der Börse Kapital einsammeln
  • NATO-Manöver☠️Steadfast Dart 26 in Norddeutschland (Höhepunkte)
  • "Military Mobility" per Bahn von den Nordseehäfen Richtung "Ostfront"

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