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Voller Saal in Bremen am 19.02.2026. Gespannt verfolgten über 200 Menschen die Diskussionsveranstaltung mit Arno Gottschalk, Alexander Rahr & Volker Hellmeyer im Haus der Wissenschaft: "Frieden mit Russland - für eine neue Ostpolitik?"
Moderiert von Sönke Hundt, organisiert von Arbeitskreis Neue Ostpolitik. - Hier die einleitenden Worte (Vorstellung der Diskutanten) und einen Ausschnitt von Alexander Rahr. Weltnetz.tv wird zu dem Abend noch einen ausführlichen Filmbericht bringen.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von: Deutsch_Russische Friedenstage e.V., Bremer Friedensforum, aufstehen Bremen, DPG Bremen, PG Bremen, BSW Bremen, IPPNW, DFG-VK, Friedensbündnis Norddeutschland, Nordbremer Bürger gegen den Krieg, Masch Bremen, Freidenker-Verband, Nachdenken in Bremen.
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"Sicherheit in Europa gibt es nur mit Russland" - Dr. Stefan Luft referierte aus seinem Buch auf Einladung des Vereins "Freunde des Friedens Neubrandenburg e.V,", des "Linken Literaturkreises" und des "Friedensbündnis' Neubrandenburg". Die Lesung und Diskussion fand im Brigitte-Reimann-Literaturhaus in Neubrandenburg statt. (Moderation Torsten Koplin.)
Das Buch "Mit Russland für einen Politikwechesel", erschienen 2025 im Westend Verlag, wurde zusammen mit den Koautoren Jürgen Wendler und Jan Opielka verfasst, das Vorwort von Günter Verheugen. Dr. Luft schilderte zu Beginn, wie er zu seinen heutigen Erkenntnissen über die gegenwärtige Politik und die Rolle der Medien dabei gelangte. Er sprach über seine Erfahrungen mit den sogenannten "Experten", den Faktencheckern bis zum "berühmten Correktiv". Herr Wendler widmet sich in dem Kapitel "Der Westen am Scheideweg" der geopolitischen Einordnung gegenwärtiger Ereignisse. Dabei ging er auf neuere und ältere historische Zusammenhänge ein und erläuterte den Mißbrauch "der Wissenschaften" für den Feindbildaufbau gegen Russland.
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Friedensaktivisten aus Emden und Region, unterstützt von Norddeutschen Friedensaktivisten bereiten Friedensaktionen vor gegen die Militarisierung unserer zivilen maritimen Infrastruktur.
Details folgen.
Die 14. Nationale Maritime Konferenz findet am 29. und 30. April 2026 in Emden statt – damit kehrt das wichtigste Branchentreffen der maritimen Wirtschaft nach über 25 Jahren an seinen Ursprungsort zurück. Rund 800 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden in Emden erwartet, um über die Zukunft der maritimen Wirtschaft, Innovationen und die Rolle der Häfen als Energiedrehscheiben zu diskutieren. Ort: Nordseehalle Emden, Früchteburger Weg 17 - 19, 26721 Emden
Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus:
„Im April 2026 kehrt die Nationale Maritime Konferenz nach mehr als 25 Jahren an den Ort ihres Ursprungs nach Emden zurück. Wir werden dort die Wettbewerbsfähigkeit und die herausragende Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Sicherheit Deutschlands in den Mittelpunkt stellen. Die Maritime Wirtschaft spielt für Wachstum, Beschäftigung und unsere verteidigungspolitischen Herausforderungen eine wichtigere Rolle denn je. ..." (Quelle)
Der Bundeskanzler wird die 14. NMK am 29. April 2026 als Schirmherr eröffnen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird ebenfalls ein Grußwort halten und anschließend mit der maritimen Branche in den Dialog treten. (Quelle)
Foto unten: Ostermarsch Emden 2025

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FRIEDEN IN EUROPA IST NUR MIT RUSSLAND MÖGLICH Mehr Infos: https://friedensbuendnis-nb.de/
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Schüler und Schülerinnen im Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Schwerin am 5.12.2025, hier der kurze Filmclip dazu mit einer eindringlich/mutigen Rede.
55.000 junge Leute waren (laut Organisatoren) in fast 100 Städten bundesweit zum Schulstreik auf der Straße am 05.12.2025 gegen die Wehrpflicht. Das bundesweite Bündnis plant den nächsten Schulstreik am 5. März 2026. https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/
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Rund 300 Teilnehmer versammelten sich am 5. Dezember 2025 auf dem Markt Neubrandenburg, um gegen die Einführung der Wehrpflicht und Aktivitäten der Bundeswehr an den Schulen zu protestieren. (Text und Bilder: Friedensbündnis Neubrandenburg)

Durch die Turmstrasse demonstrierten sie zum Rathaus. Dort fand die Kundgebung statt. Viele hatten selbstgestaltete aussagekräftige Plakate mitgebracht. In Anwesenheit des Ratsherrn und Stellvertretendem Stadtpräsidenten Jens Kreutzer sprachen Jugendliche in kurzen prägnanten Reden gegen Wehrpflicht und das Sterben. Vertreter von BSW und der Linken sprachen sich gegen die von Rüstungsprofiten angekurbelte Kriegstreiberei aus und verwiesen auf Verteidigung, laut Grundgesetz, an der Landesgrenze. Das Friedensbündnis hatte die Neubrandenburger Schulen mit der Bitte um Unterstützung der Schüler angeschrieben und darum gebeten “unentschuldigtes Fehlen” zu umgehen. Einige Lehrer verstanden das so, den Schülern die Teilnahme zu untersagen, andere setzten für heute wichtige Tests an. Unter solchen Bedingungen ist die Teilnahme der Jugendlichen besonders hoch zu würdigen. Sie zeigen, dass sie ihr Leben verantwortungsbewusst selbst in die Hand nehmen zu wollen. Alle Achtung!
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55.000 junge Leute waren (laut Organisatoren) in fast 100 Städten bundesweit zum Schulstreik auf der Straße am 5.12.2025 gegen die Wehrpflicht. Ca. 300 waren es in Neubrandenburg. 150 waren es in Schwerin. 500 waren (ab Rosengarten) in Rostock dabie. Auch in Stralsund und Greifswald gab es Aktionen. - In Bremen waren es ca. 1200 - dazu einige Fotos weiter unten... Im Nordwesten: 25 in Leer, 50 in Wilhemshaven, 200 in Oldenburg. Ca. 2000 waren es am Hachmannplatz in Hamburg, hier hatten die Junge GEW, die ver.di Jugend und der AStA der Uni Hamburg und viele Weitere aufgerufen. 250 in Flensburg, 200 in Itzehoe, 1000 in Kiel, 350 in Lübeck. In NIedersachsen: 1700 in Hannover, 200 in Braunschweig, 200 in Osnabrück, 1000 in Göttingen. Die meisten auf den Demos waren im schulpflichtigen Alter.
Das bundesweite Bündnis plant den nächsten Schulstreik am 5. März 2026.
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Friedensbündnis Norddeutschland solidarisch mit dem bundesweiten Schulstreik am 5.12.25 gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Übersicht bisher bekannter Orte und Uhrzeiten (Quelle zum großen Teil in NIE wieder Krieg, alle bei uns eingehenden Meldungen werden aktualisiert bis 4.12. abends)
Emden: tbd
Wilhelmshaven: tbd
Bremen: Demo, Start der Demo 12:00, Leibnizplatz, https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/component/dpcalendar/event/444?calid=70
Hannover: 13:30, Ernst-August-Platz, @neinzurwehrpflicht_hnvr
Braunschweig: 12:00, Ort tbd, @schulstreik_braunschweig
Hamburg: Demo, 10:00 (Start der Demo: 12:00), Hachmannplatz, https://www.instagram.com/neinzurwehrpflicht_hh/p/DRDADDzCp8v
Kiel: 10:30, Exerzierplatz + Zubringerdemo von Waldorfschule, @neinzurwehrpflicht_kiel
Flensburg: 12:00, Rathausplatz, @neinzurwehrpflicht_fl
Itzehoe: 12:00, Theaterplatz am ZOB, @schulstreikgegenwehrpflicht_iz,
Lübeck: 9:00, Holstentorplatz, @schulstreikgegenwehrpflicht_hl
Rostock: 11:00, Rosengarten, LINK
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Ein erster Gesetzentwurf, genannt "Wehrdienst Modernisierungsgesetz", wurde im Bundestag am 16.10.2025 in erster Lesung verhandelt. Im Anschluss an die halbstündige Aussprache wurde der Gesetzentwurf zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Nach 2.+3. Lesung - wahrscheinlich noch vor Jahresende - wird das Gesetz Anfang 2026 in Kraft treten.
"Alle 18-jährigen Männer und Frauen erhalten ab Anfang 2026 einen Fragebogen. Mit diesem Fragebogen werden ihre Motivation und Eignung für den Dienst in den Streitkräften ermittelt. Für Männer ist die Beantwortung des Fragebogens verpflichtend, für Frauen freiwillig." So heißt es (13.11.2025) auf der WEB-Seite des Bundesverteidigungsministeriums. Weiter heißt es dort: "Für alle Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, wird die Musterung wieder zur Pflicht. Sie soll ab dem 1. Juli 2027 beginnen. Wenn die Kapazitäten der Bundeswehr zur Musterung voll ausgebaut sind, soll diese schrittweise entsprechend dem Aufbau der Musterungskapazitäten auf den gesamten Jahrgang ausgeweitet werden. Im ersten Jahr sollen zunächst rund 20.000 Freiwillige aus einem Jahrgang gewonnen werden. Bei vollen Musterungskapazitäten soll dann ein kompletter Jahrgang mit etwa 300.000 Männern vollständig gemustert werden, um einen Überblick über die Wehrfähigkeit zu gewinnen. Auf Basis der Fragebögen und der Musterungsergebnisse kann die Bundeswehr im Verteidigungsfall auf einen Pool potenzieller Rekrutinnen und Rekruten zurückgreifen."
In Artikel 4, Absatz 3 steht das Grundrecht: "Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz". Wer sich über die Möglichkkeiten informieren will, wie man den Kriegsdienst verweigert, wende sich z.B an die DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - vereinte Krigsdienstgegner) Die DFG-VK Bremen war auch beteiligt an der Gründung des Friedensbündnis Norddeutschland. Infoseite "Kriegsdienst verweigern". - Kontakte und Termine in Niedersachsen und Bremen
Eine sehr gute Anleitung zum Verweigern des Kriegsdienstes findet sich hier.
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Unter der gemeinsamen Losung: "Nicht in meinem Namen" und "Verlangen wir zuviel?" demonstrierten (in Form eines Trauermarsches) am 8. November 2025 ca. 150 friedensbewegte Menschen im Ortsteil "Fünfeichen" (Neubrandenburg) gegen den Bau eines Ausbildungs- und Wartungskomplexes für Radpanzer des Typs Piranha 5 des Rüstungskonzerns General Dynamics European Land Systems (GDELS). 58 Stück davon hat das Verteidigungsministerium beim Hersteller Rheinmetall zunächst bestellt, 256 sollen es insgesamt werden.

Ausgerechnet auf dem Gelände eines ehemaligen Nazi-Arbeitslagers platziert sich dieser Rüstungskonzern. „Fünfeichen ist für uns kein Betonfeld für Rüstungsexperimente, sondern ein Ort der Erinnerung“, so BSW-Politiker Maik Wolff. Im Jahr 1990 wurden im Bereich Fünfeichen Massengräber entdeckt, tausende Gefangene kamen im Kriegsgefangenenlager zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs und nach 1945 in einem sowjetischen Speziallager dort ums Leben. Bei der Abschlusskundgebung bei General Dynamics wurden Gedichte und Musik vorgetragen. Das Friedensbündnis Neubrandenburg hat viele Bilder online gestellt und berichtet ausführlicher über die Demonstranten, den Verlauf der als Trauermarsch inzenierten Demonstration und die vorgetragenen Gedichte. Unten noch ein Kurzvideo über den Bau der Rüstungshalle direkt auf dem Fünfeichen Gedenkort.
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Die Montagsdemo in Neubrandenburg am 3.11.2025 stand noch ganz im Zeichen der "Reformation 2.0" vom 31. Oktober 2025. Willi wertete die Veranstaltung als sehr gut vorbereitet und organisiert. Es ist eine Form des Widerstandes gegen die gegenwärtige Politik der Bundesregierung sowie aller "Kriegstüchtigkeitsbefürworter" (detaiilierte Berichte auf Youtube und telegram-Kanälen). Roswitha bezog sich auf einen Bericht von Reiner Rupp zu den weiteren geplanten CO²- Steuern bis 2027. Es ist eine Form modernen Ablaßhandels mit Emissionen. Reine Geldschneiderei ! Das bedeutet letztlich weitere Deindustrialisierung Deutschlands. Eva berichtete begeistert von dem Friedensfest der "Friedensglockengesellschaft Berlin e.V." am 1. November, an dem Mitglieder des Friedensbündniss' Neubrandenburg und des Freidenkerverbandes teinahmen. Es wurde zur Teilnahme an dem Protestmarsch des BSW am 8. November 2025 gegen den Rüstungsstandort von "General Dynamics"aufgerufen. Der Protestmarsch beginnt 9.45 Uhr ab Sparkasse Lindenberg, Rotbuchenring und führt nach Fünfeichen. Es ist eine Schande auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Rüstung zu produzieren und militärische Übungen durchzuführen! Text und Bilder (siehe unten) Friedensbündnis Neubrandenburg
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Deutschlands größter Die-In auf dem Domshof in Bremen am 25.10.2025. Über 2000 Menschen demonstrierten ab 15.00 Uhr ab Hauptbahnhof Bremen - eine riesige norddeutsche Demo für echten Frieden in Gaza und in Palästina. Frieden ist nur möglich mit Gerechtigkeit, mit Selbstbestimmung, mit Freiheit. Am Bremer Domshof angekommen gab es Deutschlands größte mehrminütige Die -In-Aktion. Ein Platz voller am Boden liegender, mit weißen Tüchern bedeckter Demonstranten symbolisierte die hunderttausend ermordeten Palästinenser - Babys, Kinder, Frauen und wehrlose Zivilisten, die zum Teil noch unter den Trümmern liegend geborgen werden müssen.
Auf der Zwischenkundgebung sprach Ahmad Omeirat, Ratsherr der Stadt Essen und Vorsitzender der Wählergemeinschaft LICHT. Er appellierte an die Oberbürgermeister und Landräte im Norden, Haltung zu zeigen. „Norddeutschlands Städte können zeigen, was Menschlichkeit bedeutet - handeln, statt schweigen.“
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Kanzler Friedrich Merz besuchte am 7. Oktober das Land Bremen, genauer gesagt Bremerhaven. Mit großem Tamtam wurde er von der Landesregierung empfangen und u.a. in den Überseehafen geführt, nicht öffentlich zugänglich. buten und binnen berichtet mit einem Filmbeitrag. Die Friedensbewegung organisierte eine Protestkundgebung in der Fußgängerzone vor der großen Kirche gegen diesen Kriegskanzler.
Organisiert, aufgerufen und unterstützt von: "Mut zum Frieden" (Bremerhaven), Nachdenkseiten Bremerhaven, aufstehen Bremen, Friedensbündnis Norddeutschland, DFG-VK Bremen, Bremer Friedensforum.
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