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MUT ZUM FRIEDEN: Friedens-Protest am 13.07.2026 in Bremerhaven gegen Boris Pistorius' Kriegsvorbereitung

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Erstellt: 19. Juli 2026

Aktion13.07

Im Rahmen seiner sog. "Sommertour" besuchte Pistorius am 13. Juli 2026 die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven in der Admiral-Brommy-Kaserne (und einen Tag später die Militärsatellitenschmiede OHB in Bremen). Um Friedens-Proteste zu erschweren, werden solche Events erst wenige Tage vorher bekannt gemacht. - Trotzdem konnte die Bremerhavener Friedensbewegung am Ende 17 Teilnehmer an einem Montagmittag für diese tolle, kleine Kundgebung vor der Kaserne mobilisieren. Die ersten 11 standen schon eine Stunde vor dem Eintreffen von Pistorius (im Hubschrauber) vor dem Tor. "Die Norddeutsche" Zeitung berichtete, u.a. auch mit Foto von der Kundgebung.

Brhv.13.07.20261230Brommy Kaserne

Mayors for Peace 8.7.2026 in: Schwerin, Rostock & Neubrandenburg

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Erstellt: 10. Juli 2026

Flaggentag in Schwerin: Das Schweriner Friedensbündnis und die Ortsgruppe Aufstehen begleitete die Flaggenhissung Mayors for Peace vor dem Alten Rathaus auf dem Markt in Schwerin. Die Teilnehmer hörten eine kurze Rede für den Frieden des neuen OB Sebastian Ehlers (CDU) in Anwesenheit der Stadtpräsidentin Mandy Pfeifer(SPD). Alle Teilnehmer konnten Beifall spenden. 

MFP8.7.2026SchwerinRostock

Die Fachreferentin für International Affairs, EU und Union of the Baltic Cities (UBC)) des Rostocker Rathauses erläuterte kurz die Bedeutung von „Mayors for Peace“ (Abrüstung aller Atomwaffen weltweit) und berichtete außerdem über weitere internationale Aktivitäten der Stadt Rostock. Teilgenommen haben Karl-Liebknecht-Kreis/Friedensbündnis Norddeutschland, BSW, 1.000.000 Stimmen für den Frieden sowie eine Teilnehmerin der Montagsdemo.

MFP08.07.2026Neubrandenburg

In Neubrandenburg hatte das Rathaus die Flagge der "Bürgermeister für den Frieden" gehisst, allerdings ohne die Hintergründe mit einer öffentlichen Ansprache den Bürgern zu erläutern. Das Friedensbündis Neubrandenburg versammelte sich am 8. Juli mit Friedesnfahnen und Bannern gegen 15:00 Uhr zu einer kleinen Kundgebung unter Mayors for Peace Fahne, um den Neubrandenburgern die Bedeutung des Flaggentages für Frieden und atomare Abrüstung deutlich zu machen.

HAMBURG-ALTONA: Demo 22.06.2026 zum 85. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

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Erstellt: 25. Juni 2026

Am 22. Juni 2026 jährte sich zum 85. Mal der Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges Deutschlands gegen die Sowjetunion. Das Ergebnis ist bekannt. Unter den über 60 Millionen Toten des zweiten Weltkriegs waren über 27 Millionen Bürger der Sowjetunion, die Sowjetunion trug unbestreitbar die Hauptlast für die Zerschlagung des Hitlerfaschismus. Auch 6 Millionen Deutsche starben im Inferno des Kriegs, der weite Teile Europas in Schutt und Asche legte. Organisiert vom Hamburger Forum und Friedensgruppen aus Altona und anderen Hamburger Stadtteilen.

NEUBRANDENBURG: Gedenkveranstaltung anläßlich des 85. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion

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Erstellt: 24. Juni 2026

22. Juni 2026, 85. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion im Jahr 1941, Gedenken von Neubrandenburger Friedensaktivisten an die 27 Millionen Opfer der Völker der Sowjetunion am Sowjetischen Ehrenmal auf den Neuen Friedhof in der Oststadt. Dort empfing sie der renommierte Sänger, Texter, Komponist, Friedensaktivist und Brückenbauer Tino Eisbrenner mit seinen Liedern. Zum Gedenken sprach Helga Hobohm erinnernde und mahnende Worte. Gebinde und Blumen abgelegt sowie Kerzen zum Gedenken auf den Gräbern der 261 hier beigesetzten sowjetischen Soldaten entzündet. Die Teilnehmer waren sich einig: Russland ist nicht unser Feind und Frieden gibt es in Europa nur mit und nicht gegen Russland.

SCHWERIN: Gedenkkundgebung zum 85. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion – Russland ist nicht unser Feind!

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Erstellt: 24. Juni 2026

Das Schweriner Friedensbündnis und die Ortsgruppe Aufstehen organisierten am 22. Juni 2026 um 17.00 Uhr eine Gedenkkundgebung zum 85. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion unter dem Motto „Russland ist nicht unser Feind!“. Ca.150 Kundgebungsteilnehmer unterstützten die Gedenkkundgebung, die Redner erhielten viel Beifall. Die geschichtsvergessene und gefährliche Politik der Deutschen Bundesregierung muss zurückgewiesen werden. Zusätzlich konnten weitere 54 Unterschriften für den Aufruf "Russland ist nicht unser Feind" zur Übergabe an den russischen Botschafter in Deutschland gesammelt werden.Schwerin22.06.2026

Ehrenfriedhof Puschkinplatz in ROSTOCK: Vor 85 Jahren überfiel Hitlerdeutschland die Sowjetunion

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Erstellt: 24. Juni 2026

85. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion, gemeinsam mit der russischen Community Rostocks wurde der vielen Opfer gedacht.

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Beim Sowjetischer Ehrenfriedhof am Puschkinplatz in Rostock ruhen Angehörige der Roten Armee, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. An jedem Grab wurde eine Kerze entzündet und die Grabsteine mit Blumen geschmückte. - Danach versammelten sich alle am Ehrenmal. Es wurden persönliche Worte des Gedenkens auf Deutsch und Russisch gesprochen. Ein junger Mann aus der russischen Gemeinde erinnerte daran, dass es auch im deutschen Volk Menschen gab, die den Mut hatten, Nein zu Faschismus und Krieg zu sagen. Beteiligt waren auch: 1 Million Stimmen für den Frieden, Friedensbündnis Norddeutschland, Liebknechtkreis, Rotfuchs und BSW

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Knapp 100 Menschen bilden Friedensmenschenkette am Fliegerhorst Laage

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Erstellt: 07. Juni 2026

FriedensaktionLAAGE6.6.2026 01von Anja Lues, Rostock - Laage, 06. Juni 2026

(In der Spitze) knapp 100 friedensbewegte Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern haben am Tag der Bundeswehr eine Friedensmenschenkette am Fliegerhorst Laage gebildet (siehe unten die Fotoserie). Sie kamen unter anderem aus Rostock, Schwerin, Teterow, Güstrow, Neustrelitz und Neubrandenburg. Auch Gäste aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein waren dabei. 

Anlass der Aktion war der Tag der Bundeswehr, an dem der Fliegerhorst seine Tore öffnete und mit den Worten warb: „Erleben Sie unsere Flieger direkt neben Ihnen und mit voller Leistung in der dritten Dimension. … Hier ist für jeden etwas dabei. … Wir bieten Programmpunkte für die ganze Familie.“

Genau diese Inszenierung war Anlass unseres Protestes. Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Besucher oder gegen Menschen in Uniform, sondern gegen die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft und die Logik des Krieges. Wenn Kampfjets, Militärtechnik und militärische Fähigkeiten wie Attraktionen präsentiert werden, erinnern wir daran: Krieg ist keine Show. Krieg bedeutet Leid, Zerstörung, Flucht und menschliche Tragödien.

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Menschenkette für den Frieden gegen die Kriegsverherrlichungs-Show am "Tag der Bundeswehr"

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Erstellt: 01. Juni 2026

MenschenketterLAAGE Bundeswehrtag 6.6.2026Die Rostocker Friedensbewegung organisiert am Samstag, 6. Juni 2026 ("Tag der Bundeswehr") am Fliegerhorst Laage eine Menschenkette für den Frieden.

Treffpunkt der angemeldeten Aktion ist ab 9:00 Uhr (möglichst pünktlich) auf der Daimler-Benz-Allee 2 in 18299 Laage-Kronskamp. Da die Menschenkette entlang der Zufahrtsalle zum Haupteingang des Fliegerhorstes sich über mehrere Stunden hinziehen wird, wird empfohlen, sich je nach Wetter (Sonnen- oder Regenschutz) und persönlicher Konstitution (langes Stehen oder Klapstuhl) auszustatten, Getränke und Verpflegung für den Tag dabeizuhaben und großflächige (weithin sichtbare) Friedenssymbolik (Taubenfahnen und große Banner). Da für die tausenden von Anreisenden ständig rotierende Shuttlebusse vorgehalten werden, die entlang der Straße vorbeifahren, wird es wohl weniger Fußgänger geben, trotzdem auf dem Fußweg Platz freihalten).

Weitere Standorte in Norden, die eine kriegsverherrlichende Waffenshow zum sog. "Tag der Bundeswehr" veranstalten, sind:
👉 Marinestützpunkt Eckernförde (nördlich Kiel)
👉 Fliegerhorst Nordholz (zwischen Cuxhaven & Bremerhaven)
👉 Truppenübungsplatz Munster (Lüneburger Heide)

Sobald wir dazu Infos haben, werden wir diese hier ankündigen. Berichte, Fotos, Videos zu den Friedensaktionen könnt ihr uns gerne zusenden für einen zusammenfassenden Bericht.

Gedenkveranstaltung am 9. Mai 2026 auf dem Friedhof Bremen-Osterholz

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Erstellt: 09. Mai 2026

Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am 9.5.2026 am Gräberfeld für sowjetische Zwangsarbeiter & Kriegsgefangene auf dem Friedhof Bremen Osterholz (Ausschnitte).

 Am 08. - 9. Mai 2026 erinnert die Friedensbewegung an die Befreiung Deutschlands & Europas von Faschismus und Krieg vor 81 Jahren. Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Überfalls durch den Hitler-Faschismus ab dem 22. Juni 1941 mit 27 Millionen Toten, Verwundeten & Verstümmelten und dem weitgehend zerstörten Territorium.
Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass deutsche Politiker und Politikerinnen erneut „Kriegstüchtigkeit“ und „Kriegsbereitschaft“ als eine Hauptaufgabe deutscher Politik betreiben. Russland ist unser natürlicher Nachbar und wichtiger Wirtschaftspartner. Uns verbinden Jahrhunderte alte Kulturbeziehungen. Dies wollen wir immer wieder deutlich machen.

Rede von Arno Sassen in Emden am 29.04.2026

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Erstellt: 03. Mai 2026

 Rede von Arno Sassen (JSW Niedersachsen) in Emden 29.04.2026 auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen. Er sprach u.a. auch zu den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht. 👉Anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden mit Schirmherr Kanzler Friedrich Merz. UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN!

Rede von Pastor Gedenk in Emden am 29.04.2026

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Erstellt: 30. April 2026

Rede von Pastor Gedenk auf der Friedenskundgebung in Emden am 29.04.2026 auf der Protestkundgebung gegen die Militarisierung der norddeutschen Häfen und der Umwandlung unserer Infrastruktur in eine NATO-Logistikdrehscheibe. Anlässlich der am gleichen Tag beginnenden "Nationalen Maritimen Konferenz" in Emden mit Kanzler Merz als Schirmherr. Einleitende Worte von der Moderatorin Sonja Ryll von "Wehrhaft ohne Waffen" in Emden. 

UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! #kooperationstattsanktion #abrüstenstattaufrüsten

Protest gegen die Militarisierung unserer Infrastruktur ("Nationale Maritime Konferenz" in Emden)

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Erstellt: 27. April 2026

Friedensaktivisten aus Emden und Region, unterstützt von Norddeutschen Friedensaktivisten organisieren am 29. April ab 14:30 - Bühne auf dem "Neuen Markt" (150m vom Stadtgarten - sollte ursprünglich hier stattfinden!!) eine Friedenskundgebung mit anschl. Demo gegen die Militarisierung unserer zivilen maritimen Infrastruktur und Wirtschaft. Download Flyer der Organisatoren der Protestaktion.

Protest Militarisierung Emden 29.04.2026 Flyer

Der Bundeskanzler wird die 14. NMK am 29. April 2026 als Schirmherr eröffnen. Anwesend in Emden auch: Vizeadmiral Jan Christian Kaack, Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Rüstung im Bundesministerium der VerteidigungVerteidigungs-Ausschussvorsitzender Thomas Röwekamp (CDU) (...) "Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Bundesverkehrsminister Patrick Schneider (CDU) und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU).(...) und die Bremer Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt ("Linke") (Quelle: Weserkurier/Emder Zeitung 28.04.2026)

Rund 800 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden in Emden erwartet, um über die Zukunft der maritimen Wirtschaft ... zu diskutieren. Ort: Nordseehalle Emden, Früchteburger Weg 17 - 19, 26721 Emden. Dazu Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus: „Im April 2026 kehrt die Nationale Maritime Konferenz nach mehr als 25 Jahren an den Ort ihres Ursprungs nach Emden zurück. Wir werden dort die Wettbewerbsfähigkeit und die herausragende Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Sicherheit Deutschlands in den Mittelpunkt stellen. Die Maritime Wirtschaft spielt für Wachstum, Beschäftigung und unsere verteidigungspolitischen Herausforderungen eine wichtigere Rolle denn je. ..." (Quelle)

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Nie wieder Wehrpflicht, nie wieder Krieg! Heraus zum 8. Mai! - Pressemitteilung der zweiten bundesweiten Schulstreikkonferenz

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Erstellt: 23. April 2026

Nie wieder Wehrpflicht, nie wieder Krieg! Heraus zum 8. Mai! - Pressemitteilung der zweiten bundesweiten Schulstreikkonferenz

Am Wochenende des 18. und 19. April [2026] fand in Göttingen die zweite bundesweite Schulstreikkonferenz statt. Als Organisator:innen werten wir sie als vollen Erfolg aus. Aus ganz Deutschland kamen mehr als 200 Teilnehmer:innen zusammen, um sich über die Arbeit der lokalen Streikkomitees und die Streikorganisation auszutauschen, um über die Entwicklungen rund um die Wiedereinführung der Wehrpflicht zu beraten.

So zum Beispiel in einem Workshop zum Umgang mit Repressionen, wie der Verhaftung in Berlin wegen einem „Merz leck Eier“ Plakat oder vermehrten Schuleinsperrrungen. Dort wurde diskutiert, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern jeden Angriff auf unsere Streiks skandalisieren werden. In Workshops zu Bildungsunterfinanzierung, Bundeswehrbesuchen in Schulen oder zur Mobilisation zum nächsten Streiktag, wurde die Perspektive der Bewegung diskutiert.

In einem Abschlussdokument (siehe https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/) beschlossen die Delegierten „Solange die Wehrpflicht weiter im Raum steht, werden wir weiter streiken. Wir kämpfen gegen die Wehrpflicht als Teil der aktuellen Kriegsvorbereitung, durch die hunderte Milliarden in die Aufrüstung gehen, während Bildung und Soziales gekürzt werden.“ und hielten gemeinsam nächste Schritte für die Bewegung fest.

Dazu gehört, weitere Streikkomitees an Schulen zu gründen, die Bewegung weiter selbstorganisiert aufzubauen und mit weiteren Schüler:innen zu verbreitern. Wir haben klar gemacht: „Dabei entscheiden wir selbst vor Ort und bundesweit auf Streikkonferenzen, wie es mit der Bewegung weitergeht.“ An Schulen wollen wir uns fortan für „Schulen gegen Wehrpflicht“ einsetzen, die nicht länger die Bundeswehr bzw. Jugendoffiziere an die Schule einladen.

Stattdessen organisieren wir selbst Kriegsdienstverweigerungsberatung und Friedensbildung. Mit allen Teilen der Jugend – Schüler:innen, Auszubildenden, Studierenden, Arbeitenden, Jugendorganisationen, Gewerkschaftsjugenden – wollen wir den Kampf gegen die Wehrpflicht stärken. Wir beteiligen uns an den 1. Mai Demonstrationen des DGB und an den Aktionstagen der Friedensbewegung am 01.09. und am 03.10. Zum Veteranentag soll vom 16.06. bis zum 22.06. eine Aktionswoche stattfinden.

Der nächste Schulstreik gegen Wehrpflicht findet am 08. Mai statt, zum Anlass des 81. Jahrestags des Endes des zweiten Weltkriegs. In unserem Aufruf schreiben wir: „Am 08. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg, der Bombenhagel verstummte. Danach waren breite Teile der Bevölkerung sich einig: Von deutschem Boden dürfe nie wieder ein Krieg ausgehen. „Niewieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ war die Losung. In dieser Tradition werden wir am 08. Mai erneut auf die Straße gehen, mit allen, die kein Bock auf Wehrpflicht und den nächsten großen Krieg haben. Wir rufen dazu auf, dass alle Schüler*innen an diesem Tag mit uns streiken.

Lehrkräfte, Eltern, Studierende und alle die uns unterstützen, sind dazu aufgerufen mit uns auf die Straße zu gehen.“

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  • Michael Lüders in Bremerhaven am 8.04.2026 - voller Saal!
  • Ostermarsch in Bremen am 4.4.2026 (Ausschnitte)
  • Schilderdemo für den Frieden am 23. März 2026 in Neubrandenburg
  • Russische Denkmalpflege mit Tino Eisbrenner in Demmin 19-03-2026

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