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Friedensbewegte in Rostock haben den Weltfriedenstag am 1. September 2026 diesmal so gestaltet, dass sich möglichst viele Gesprächsmöglichkeiten mit den Bürgern boten. An vier im Stadtkern verteilten Orten haben die unterschiedlichen Initiativen (s.u. Fotos) Friedenstische aufgestellt, kleine Ansprachen gehalten und dabei zu Gesprächen mit den Rostockern eingeladen. Das wurde auch zahlreich genutzt, u.a. auch von Henning Schleiff, einem ehemaligen Oberbürgermeister von Rostock, der wieder großes Interesse an der Friedensbewegung in Rostock bekundete und persönlich an jeden Tisch kam.
Foto hier unten: Standort Brunnen der Lebensfreude: mit Kerstin und Marisa (1.000.000 Stimmen für den Frieden-Güstrow) und Brigitte (BSW Rostock).

Fotos weiter unten: Standort KTC-Vorplatz: mit Gerd und Ines vom Friedensbündnis Norddeutschland und Günther von der Montagsdemo Rostock; Standort Neuer Markt: organisiert von Uwe und Bernd (Friedensbündnis Norddeutschland, Rotfüchse und Karl-Liebknecht-Kreis), 1.000.000 Stimmen für den Frieden und Wilfried vom BSW Rostock. Unterstützung kam von Monika vom IPPNW, Brigitte vom BSW Rostock, Evi und Günther von der Montagsdemo Rostock und den Friedensengeln aus Nienhagen; Standort Breite Straße, mit Evi (Montagsdemo) und den Friedensengeln Nienhagen
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Aktion zum Weltfriedenstag am 1.9.2026 beim Rüstungskonzern GDELS "General Dynamics European Land Systems" im Ortsteil Fünfeichen
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Bilder von der DGB-Jugend- Kundgebung zum Antikriegstag, 1. September 2026 um 17:30 Uhr am Leibnizplatz in Bremen.

Lieber Milliarden für unsere Zukunft als für Aufrüstung! ✊🔥 Geld für Waffen ist da, aber bei unserer Zukunft wird gespart? Explodierende Mieten, Sparmaßnahmen im Sozialsystem und die Ungewissheit nach der Ausbildung zeigen: Unsere Generation hat bessere Perspektiven verdient als Kasernen und Zwangsdienste.
Am 1. September ist Antikriegstag! wir lassen uns nicht verheizen und sagen ganz klar:Unsere Bildungs- und Erwerbsbiografien gehören uns. Wir wollen selbst entscheiden, wie wir unser Leben gestalten und nicht dazu verpflichtet werden, für eine Politik der Aufrüstung den Kopf hinzuhalten. Wir fordern echte Investitionen in die Jugend: gute Ausbildungsplätze, faire Löhne, Übernahmegarantien und soziale Sicherheit statt Rekordgewinne für Rüstungskonzerne. Wir wollen friedensfähig sein, nicht kriegstüchtig! Quelle: https://www.instagram.com/dgbjugendbremen/p/DcOcI6ViDdu/?hl=de
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Schwerin: Kundgebung zum Weltfriedenstag 2026 am 1. Spetember mit knapp 200 Teilnehmern auf dem Schweriner Marktplatz. Der Hauptredner war hier Reiner Braun, Moderation Ulrich Leonhardt.
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Hauptredner auf der beeindruckenden Antikriegstag-Demo in Hamburg am 1.9.2026 war Werner Rügemer
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Rekruten Gelöbnis und Entsendung von Soldaten in Einsatzgebiete am 21.08.2026 auf dem Lüneburger Rathausmarkt.

Mitglieder des Friedensbündnis Lüneburg sind mit Fahnen und Bannern dabei.
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In Schleswig-Holstein wird, entgegen der Kommunikation des Verteidigungsministeriums, nicht erst ab Mitte 2027 gemustert, sondern bereits jetzt. Viele junge Personen in Schleswig-Holstein haben Einladungs-Briefe bekommen, die (ohne rechtiche Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt) den Eindruck erwecken, es handele sich um eine verpflichtende Musterung. Viele, die den Brief bekommen haben, haben bei der Abfrage beim ersten Brief (Anfang des Jahres) überall konsequent 0 angegeben, also keinerlei Interesse an der Bundeswehr.
In Kiel haben junge Menschen, die in der Bewegung gegen die Wehrpflicht aktiv sind, als Reaktion darauf kurzfristig einen Info-Stand in direkter Nähe zum Karrierecenter der Bundeswehr in Kiel durchgeführt. Das Karrierecenter in Kiel ist zuständig für das gesamte Bundesland. Er ging auch darum, erste Erfahrungen zu sammeln: Wie viele Leute kommen in welchem Abstand zu der Musterung? Ist es möglich, an dem Ort einen Info-Stand anzumelden? Wie reagieren die Betroffenen, die dort zur (noch nicht verpflichtenden) Musterung kamen. Wie waren die Gespräche mit ihnen? Wurden eventuell nur Leute eingeladen, die 0 angekreuzt haben?
Die Anmeldung übers Ordnungsamt lief problemlos. Die Straße direkt vor dem Karrierecenter und der Parkplatz gehören dem Verteidigungsministerium. Wir haben den Stand angemeldet an der Straßenecke, an der alle Betroffenen vorbeikommen. Vom Karrierecenter kam jemand raus, der die Erlaubnis sehen wollte, ansonsten gab es keine Behelligung durch den kommunalen Ordnungsdienst, geschweige denn von den Feldjägern.
Die Musterung ging um 7 Uhr los. Ab 6:15 war der Info-Stand aufgebaut, mit Anti-Wehrpflicht-Stickern und -Flyern und Infos der DFG-VK zur Kriegsdienstverweigerung. Ein Schild mit „Wehrpflicht-Beratung“ wurde aufgestellt.
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Im Rahmen seiner sog. "Sommertour" besuchte Pistorius am 13. Juli 2026 die Marineoperationsschule (MOS) in Bremerhaven in der Admiral-Brommy-Kaserne (und einen Tag später die Militärsatellitenschmiede OHB in Bremen). Um Friedens-Proteste zu erschweren, werden solche Events erst wenige Tage vorher bekannt gemacht. - Trotzdem konnte die Bremerhavener Friedensbewegung am Ende 17 Teilnehmer an einem Montagmittag für diese tolle, kleine Kundgebung vor der Kaserne mobilisieren. Die ersten 11 standen schon eine Stunde vor dem Eintreffen von Pistorius (im Hubschrauber) vor dem Tor. "Die Norddeutsche" Zeitung berichtete, u.a. auch mit Foto von der Kundgebung.

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Flaggentag in Schwerin: Das Schweriner Friedensbündnis und die Ortsgruppe Aufstehen begleitete die Flaggenhissung Mayors for Peace vor dem Alten Rathaus auf dem Markt in Schwerin. Die Teilnehmer hörten eine kurze Rede für den Frieden des neuen OB Sebastian Ehlers (CDU) in Anwesenheit der Stadtpräsidentin Mandy Pfeifer(SPD). Alle Teilnehmer konnten Beifall spenden.

Die Fachreferentin für International Affairs, EU und Union of the Baltic Cities (UBC)) des Rostocker Rathauses erläuterte kurz die Bedeutung von „Mayors for Peace“ (Abrüstung aller Atomwaffen weltweit) und berichtete außerdem über weitere internationale Aktivitäten der Stadt Rostock. Teilgenommen haben Karl-Liebknecht-Kreis/Friedensbündnis Norddeutschland, BSW, 1.000.000 Stimmen für den Frieden sowie eine Teilnehmerin der Montagsdemo.

In Neubrandenburg hatte das Rathaus die Flagge der "Bürgermeister für den Frieden" gehisst, allerdings ohne die Hintergründe mit einer öffentlichen Ansprache den Bürgern zu erläutern. Das Friedensbündis Neubrandenburg versammelte sich am 8. Juli mit Friedesnfahnen und Bannern gegen 15:00 Uhr zu einer kleinen Kundgebung unter Mayors for Peace Fahne, um den Neubrandenburgern die Bedeutung des Flaggentages für Frieden und atomare Abrüstung deutlich zu machen.
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Am 22. Juni 2026 jährte sich zum 85. Mal der Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges Deutschlands gegen die Sowjetunion. Das Ergebnis ist bekannt. Unter den über 60 Millionen Toten des zweiten Weltkriegs waren über 27 Millionen Bürger der Sowjetunion, die Sowjetunion trug unbestreitbar die Hauptlast für die Zerschlagung des Hitlerfaschismus. Auch 6 Millionen Deutsche starben im Inferno des Kriegs, der weite Teile Europas in Schutt und Asche legte. Organisiert vom Hamburger Forum und Friedensgruppen aus Altona und anderen Hamburger Stadtteilen.
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22. Juni 2026, 85. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion im Jahr 1941, Gedenken von Neubrandenburger Friedensaktivisten an die 27 Millionen Opfer der Völker der Sowjetunion am Sowjetischen Ehrenmal auf den Neuen Friedhof in der Oststadt. Dort empfing sie der renommierte Sänger, Texter, Komponist, Friedensaktivist und Brückenbauer Tino Eisbrenner mit seinen Liedern. Zum Gedenken sprach Helga Hobohm erinnernde und mahnende Worte. Gebinde und Blumen abgelegt sowie Kerzen zum Gedenken auf den Gräbern der 261 hier beigesetzten sowjetischen Soldaten entzündet. Die Teilnehmer waren sich einig: Russland ist nicht unser Feind und Frieden gibt es in Europa nur mit und nicht gegen Russland.
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