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Antikriegstag / Weltfriedenstag im Norden
01.09.2025KundgebungenZum Antikriegstag (im Westen) oder Weltfriedenstag (im Osten) um den 1. September finden auch in 2025 an vielen Orten in Norddeutschland Kundgebungen und Demonstrationen statt, siehe unten die bisher uns bekannten Termine, die laufend aktualisiert werden.
HAMBURG: Montag 1. September, Demonstration ab 16:30 am "Kriegsklotz" (S-Bahn Dammtor/U-Bahn Stephansplatz) Hamburger Forum Plakat hier. Abschluss: 18:00 Uhr Gewerkschaftshaus (Besenbinderhof); anschließend um 18:30 Uhr ver.di-Veranstaltung mit Peter Wahl
BRAUNSCHWEIG: Samstag 30.08. Kundgebung von ca 11.00 - 14.00 Uhr Burgplatz Braunschweig, mit Infoständen, Diskussionsbeiträgen und Musik (organisiert vom Friedenszentrum Braunschweig)
SALZWEDEL: Montag 1. September um 17:30 auf dem Rathausturmplatz
SCHWERIN: Montag 1. Sept. um 17h Schwerin Markt (organisiert vom Schweriner Friedensbündnis) Hauptrednerin Zaklin Nastic (Hamburg)
STRALSUND: Zum Weltfriedenstag am 01. September 2025 lädt das Stralsunder Friedensbündnis ein zur Mahnwache 16-17 Uhr am Alten Markt, Stralsund
GREIFSWALD: Montag 1.September auf dem Greifswalder Markt: Friedensfest "Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!". Der Berliner Appell wird im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Es wird aufgerufen zur Friedensdemo am 03.10.2025 in Berlin. Programm:
- 1. Radtour (Friedensfahrt) rund um die Stadt Start um 14:30 Uhr
- 2. Marktplatz 15:15 Uhr werden die ankommenden Radfahrer begrüßt und die Veranstaltung beginnt. Ende ist 18:00Uhr : Musik mit (angefragt) Jan Degenhard und Thomas Putensen. Friedenslieder singen mit Kindern. Büchertisch, Kampf gegen das Vergessen (10. Mai Bücherverbrennung), Gedichte aus dem Buch von Uwe Durak (Bücherfreunde Greifswald). Infostand des Friedensforums Greifswald - Frieden schaffen ohne Waffen . Kraniche bzw. Friedenstauben-Falten. Friedensmodenschau (Organisiert von Freundeskreis Rosa Luxemburg Greifswald)
NEUBRANDENBURG: Samstag 6. September 15h Kundgebung Markt Neubrandenburg mit Christiane Reymann, 18h Konferenz, s.u. (organisiert vom Friedensbündnis Neubrandenburg)
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Demo zum Antikriegstag in Hamburg
01.09.2025 16:30 - 18:30Demos"Kriegsklotz" (S-Bahn Dammtor/U-Bahn Stephansplatz)01.09.2025 16:30 - 18:30[Demos]Demo zum Antikriegstag in HamburgDas Hamburger Forum organisiert eine Demonstration um 16:30 zum Antikriegstag am 1. September in...
Das Hamburger Forum organisiert eine Demonstration um 16:30 zum Antikriegstag am 1. September in Hamburg (Plakat hier):
- Auftakt: 16:30 Uhr Kriegsklotz (S-Bahn HH-Dammtor/U-Bahn Stephansplatz)
Abschluss: 18:00 Uhr Gewerkschaftshaus (Besenbinderhof) (Flyer hier und siehe unten) - anschließend um 18:30 Uhr ver.di-Veranstaltung mit Peter Wahl
Kriege, Aufrüstung und geopolitische Interessen bedrohen den Frieden weltweit
Deutschland rüstet in rasantem Tempo aufNicht, um sich zu verteidigen, sondern um wirtschaftliche und strategische Interessen militärisch abzusichern. 2024 wurde der Rüstungsetat auf über 88 Milliarden Euro gesteigert, ein Zuwachs um 28 Prozent, Deutschland wurde damit das Land mit dem weltweit viertgrößten Wehretat. Noch der alte Bundestag beschloss ein 500-Milliarden-Euro-Paket für Rüstung und Infrastruktur. Die Schuldenbremse wurde für den Verteidigungsetat aufgehoben. Beim NATO-Gipfel im Juni einigte man sich zudem auf ein neues Ziel: 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen künftig für militärische Zwecke aufgewendet werden. In Deutschland würde das fast die Hälfte des gesamten Staatshaushalts ausmachen!
Wer bedroht hier wen?
Während die NATO-Staaten im letzten Jahr 1,5 Billionen Dollar für Rüstung ausgaben, beliefen sich die Ausgaben Russlands auf 150 Milliarden – ein Zehntel. Allein die europäischen NATO-Staaten geben mehr Geld für Rüstung aus und sind Russland in allen Waffengattungen – außer bei den Atomwaffen – deutlich überlegen. Durch die exorbitanten Steigerungen der Rüstungsausgaben wird sich dieses Ungleichgewicht noch weiter vergrößern. Damit wächst auch die Gefahr eines Atomkriegs.Die Kriegsvorbereitung nimmt Fahrt auf
Schulen und Hochschulen, Gesundheits- und Bildungswesen sollen „kriegstüchtig“, die Jugend wieder zum Kriegsdienst gezwungen werden. Alle Bereiche sollen von der Militarisierung durchdrungen werden. Straßen, Brücken und Schienenwege sollen für einen schnellen Transport von Truppen und Ausrüstungen von West nach Ost hergerichtet werden. Hunderte Milliarden Euro will die neue Bundesregierung für atomwaffenfähige Flugzeuge, Panzer und Fregatten, für Drohnen und Raketen ausgeben.Wer bezahlt?
Eine Kindergrundsicherung ist nicht drin, armutsfeste Renten auch nicht. Geld für Schulen und Krankenhäuser? Ein wenig Entlastung von den rapide gestiegenen Energiekosten? Ist nicht drin, sagt Finanzminister Klingbeil (SPD). Der Sozialstaat wird in riesigen Schritten abgebaut. Kanzler Merz verkündet sein Vorhaben, beim Bürgergeld massiv einzusparen. Bei der Gesundheit soll mehr „Eigenverantwortung“ gefordert werden, heißt: Gesundheit muss man sich künftig leisten können. Geld für die maroden Schulen, für bezahlbaren Wohnraum, Kindergrundsicherung, eine auskömmliche Rente? Ist nicht drin. Diese Politik der Aufrüstung, Kriegsbeteiligung und sozialen Verelendung liegt nicht im
Interesse der arbeitenden Bevölkerung – sondern nur im Interesse der Rüstungskonzerne!Demonstration zum Antikriegstag
Montag, 1. September, 16.30 Uhr Auftakt Kriegsklotz, U-Bahn Stephansplatz
Abschluss 18 Uhr, Besenbinderhof, Gewerkschaftshaus
Im Anschluss 18.30 Uhr: ver.di-Veranstaltung mit Peter WahlDer Nahe Osten brennt
Seit über eineinhalb Jahren setzt die israelische Regierung massiven Terrorismus gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza ein – mit verheerenden Folgen: Hunger, Tod, Zerstörung und Vertreibung. Die Angriffe Israels auf Iran, Libanon, Jemen und Syrien haben erneut gezeigt, dass die israelische Regierung bereit ist, den gesamten Nahen Osten in ein Kriegsgebiet zu verwandeln, um ihr Ziel eines Groß-Israel durchzusetzen. Während in Israel Zehntausende gegen Netanyahu und seine Politik protestieren, rechtfertigt die Bundesregierung ihre militärische Unterstützung für Israel mit dem Verweis auf die sogenannte „Staatsräson“. Kritik äußert sie, wenn überhaupt, in vagen Worten – und nur, wenn der öffentliche Druck zu groß wird. Wer sich in Deutschland gegen Waffenlieferungen an Israel ausspricht oder den Völkermord im Gazastreifen thematisiert, wird zunehmend diffamiert und kriminalisiert.Deutsch-israelische Zusammenarbeit
Die Bundesregierung will von den Kriegserfahrungen Israels profitieren und plant, die Zusammenarbeit im Rüstungsbereich auszubauen. Deutsche Firmen und die Bundeswehr sollen mit israelischer Hilfe kriegstüchtiger werden. Angesichts des Völkermords in Gaza ist es menschenverachtend, Israel zum sicherheitspolitischen Vorbild zu erklären und von israelischen Kampferfahrungen lernen zu wollen.Bei der militärischen Unterstützung für die Ukraine geht es nicht um Hilfe für die Menschen oder um die Durchsetzung des Völkerrechts – sondern um geopolitische Machtinteressen. In diesem Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland wird die ukrainische Bevölkerung auf dem Schlachtfeld geopfert. Tag für Tag sterben Menschen. Umso dringlicher ist es, sofort
Friedensverhandlungen aufzunehmen und jede politische Anstrengung zu unternehmen, um diesem Krieg ein Ende zu setzen. All diese Kriege liegen nicht im Interesse der Völker – im Gegenteil: Sie gefährden die Sicherheit von uns allen.Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland
erhöht die Kriegsgefahr massiv. Diese Raketen, die auch atomar bestückt werden können, erreichen Moskau in nur wenigen Minuten. Sicherheit schaffen sie nicht – im Gegenteil: Sie erhöhen die Gefahr, dass sich Russland angesichts dieser Bedrohung zu einem Präventivschlag gezwungen sieht. Deutschland wird dann zur direkten Zielscheibe.Ende September soll in Hamburg der Krieg geprobt werden
Beim NATO-Manöver Red Storm Bravo im September werden wir in Hamburg neben Militärkolonnen in unseren Straßen und Hubschraubern über unseren Köpfen auch simulierte Demonstrationen erleben: Geprobt werden soll, den Widerstand in der Bevölkerung gegen Krieg zu ersticken und Gehorsam zu erzwingen. Der Hamburger Hafen spielt eine zentrale Rolle in der Kriegspolitik der Bundesregierung! Mit solchen Manövern und mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete über den Hamburger Hafen wird unsere Stadt und unser Hafen bewusst zum Angriffsziel gemacht!Wir kämpfen deshalb für:
ein sofortiges Ende des Wettrüstens
den Stopp aller Waffenlieferungen
unverzügliche Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine
ein sofortiges Ende der Gewalt in Gaza und den Beginn ernsthafter Friedensgespräche
ein Ende der militärischen Aggression von USA und Israel im Nahen Osten
die Aufhebung der Blockade des GazastreifensUnd wir kämpfen gegen: die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland
HAMBURGER FORUM für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
V.i.S.d.P.: Dr. Markus Gunkel, c/o Hamburger Forum, Eiffestraße 600, 20537 Hamburg
- Auftakt: 16:30 Uhr Kriegsklotz (S-Bahn HH-Dammtor/U-Bahn Stephansplatz)
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Weltfriedenstag in Schwerin - Rednerin: Zaklin Nastic
01.09.2025 17:00KundgebungenSchwerin (Marktplatz)01.09.2025 17:00[Kundgebungen]Weltfriedenstag in Schwerin - Rednerin: Zaklin NasticKundgebung zum Weltfriedenstag in Schwerin am Montag 1. September 2025 um 17h auf dem Marktplatz...
Kundgebung zum Weltfriedenstag in Schwerin am Montag 1. September 2025 um 17h auf dem Marktplatz Schwerin.
Hauptrednerin: Zaklin Nastic aus Hamburg
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Friedenskundgebung 13.09. um 14h in Berlin (Stoppt den Völkermord in Gaza)
13.09.2025 14:00 - 16:00KundgebungenBrandenburger Tor (Berlin)13.09.2025 14:00 - 16:00[Kundgebungen]Friedenskundgebung 13.09. um 14h in Berlin (Stoppt den Völkermord in Gaza)Ein Bündnis um Sahra Wagenknecht & Gabriele Krone-Schmalz gemeinsam mit den Rappern Massiv und...
Ein Bündnis um Sahra Wagenknecht & Gabriele Krone-Schmalz gemeinsam mit den Rappern Massiv und Bausa, mit Peter Maffay & Dieter Hallervorden ruft auf zu einer
Friedenskundgebung am 13. September ab 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin Mitte. Kernforderungen sind:
Stoppt den Völkermord in Gaza! Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettrüsten!
Mehr Infos: https://weltinfrieden.de/
In einigen norddeutschen Städten (wie in Bremen) sind Busse organisiert worden. Anmelde-Email für Bremen und umzu (Abfahrt 7h, ZOB / 40,- Euro für HIn- und Rückfahrt):
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Ansprechpartner: Bernd Ising, unser Bündnisfreund in BremerhavenHier der Aufruf:
Wenn Russland das Völkerrecht bricht, sagt uns die Waffenlobby in Politik und Medien, wir müssten der angegriffenen Ukraine mit immer mehr Waffen beistehen, damit es Frieden gibt. Wenn Israel das Völkerrecht bricht, sagen sie uns, wir können dem Aggressor getrost weiter Waffen liefen, weil er nur die Drecksarbeit für uns macht. Wenn die USA das Völkerrecht brechen, erzählt man uns, dass sie damit Stärke beweisen. Und wenn die Bundesregierung unvorstellbare Summen für Mordwerkzeuge ausgibt und Deutschland wieder zur größten Militärmacht Europas machen will, behaupten sie, das geschehe nur für unsere Sicherheit.
Wir glauben Eure Lügen nicht. Eure Doppelmoral ist unerträglich. Euer Spiel mit dem Feuer macht uns Angst. Eine Welt, in der immer häufiger die Waffen und nicht die Diplomaten sprechen, ist eine Gefahr für uns alle. Ein hochgerüstetes Deutschland hat noch nie den Frieden sicherer gemacht.
Wir verurteilen Kriegsverbrechen, egal ob sie in der Ukraine, in Gaza, im Iran oder anderswo begangen werden. Unter jedem Krieg leiden nicht die, die ihn befehlen, sondern unschuldige Frauen, Männer und Kinder. Gaza ist heute der größte Kinderfriedhof der Welt. Auch im Iran waren die Opfer der Bomben überwiegend Zivilisten, die Mullahs sitzen fester im Sattel als zuvor und werden jetzt erst recht nach atomarer Bewaffnung streben. Jeden Tag weinen hunderte russische und ukrainische Familien, weil sie erfahren, dass ihre Söhne, Brüder und Väter in einem sinnlosen Krieg zerfetzt, verbrannt oder verstümmelt wurden.
Wir lassen uns nicht einreden, dass Krieg das neue Normal ist, das irgendwann auch wieder zu uns kommt. Unser Planet ist zu verletzlich, um ihn mit immer mehr und immer gefährlicheren Waffen zu belagern. Wir wollen nicht zu einem Krieg mit einer Atommacht ertüchtigt werden, den wir alle nicht überleben würden. Außerdem brauchen wir das Geld für die wirklich wichtigen Dinge.
Wir fordern:
➔ Einen sofortigen Stopp deutscher Waffenlieferungen in Kriegsgebiete!
Waffen beenden keinen Krieg. Wer die Netanyahu-Regierung weiter unterschützt, trägt Mitschuld an einem Völkermord. Wer der Ukraine doch noch Taurus liefert, holt den Krieg nach Deutschland.
➔ Ein ehrliches und ernsthaftes Engagement der Bundesregierung für Friedensverhandlungen und realistische Vorschläge, um das Sterben im Nahen Osten und in der Ukraine zu beenden!
Vertreibung und Mord erzeugen Terror und Hass. Ohne Zwei-Staaten-Lösung wird auch Israel keinen Frieden finden. Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien, aber keine als „Friedenstruppe“ getarnten NATO-Soldaten.
➔ Ein Ende des neuen Wettrüstens, bevor es außer Kontrolle gerät!
Deutschland braucht keine Reaktivierung der Wehrpflicht und keine US-Mittelstreckenraketen, die uns im Konfliktfall zum ersten Ziel nuklearer Präventivschläge machen. Unser Überleben hängt nicht an der Höhe unserer Militärausgaben, sondern daran, dass es gelingt, wieder zu vertrauensbildenden Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung zurückzukehren. Im Atomzeitalter gibt es Sicherheit nur gemeinsam oder gar nicht.
Wenn ihr diese Forderungen unterstützt, kommt zu unserer Kundgebung am 13.09.2025 um 14.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
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Kndg. Nein zur Kriegsübung "Red Storm Bravo" in Hamburg
25.09.2025 17:00DemosMarie-Jonas-Platz (Hamburg-Nord)Aufruf des Ratschlags Hamburger Friedensinitiativen Link zum Flyer
Kommt zur Kundgebung in Hamburg, pfeift aufs Militär am 1. Tag des Manövers "Red Strom Bravo"
Donnerstag, 25. September um 17:00 Uhr
Marie-Jonas-Platz (nahe U-Bahn Kellinghusenstraße), 20249 HamburgBundeswehr-Großübung in Hamburg 25.– 29. September – da gibt es nur eins: Sag NEIN!
Die Bundeswehr will im September in Hamburg ein Großmanöver durchführen, bei dem drei Tage lang rund um die Uhr die Verlegung von NATO-Truppen durch großstädtisches Gebiet trainiert werden soll. Das Szenario geht von einem Krieg mit Russland aus. Etwa 500 Soldaten sollen üben, wie vom „NATO-Drehkreuz Hamburger Hafen“ unter Kriegsbedingungen, begleitet von Sabotageakten und zivilem Widerstand, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gerät und Personal „Richtung Ostfront“ durchgeleitet werden kann, gesichert aus der Luft durch Hubschrauber.Das Manöver mit dem Code-Namen „Red Storm Bravo“ findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem die Bundesregierung gezielt auf die Erzeugung von Angst vor einem militärischen Überfall Russlands hinarbeitet. Damit soll die Akzeptanz ihrer Aufrüstungspläne in der Bevölkerung erhöht werden. Die Hamburger müssen sich daher für mehrere Tage auf Kriegsspiele mitten in der Stadt und damit einhergehende Belastungen einstellen. Wesentlicher Bestandteil der Übung ist die „zivil-militärische Zusammenarbeit“ mit Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Unternehmen. Einbezogen sind u.a. die Agentur für Arbeit, die HHLA, Blohm+Voss, Airbus.
Viele Politiker und Meinungsmacher behaupten, Russland werde in einigen Jahren Länder der EU überfallen. Deshalb sei eine umfassende Aufrüstung notwendig. Zudem müsse die deutsche Gesellschaft kriegstüchtig werden. So sollen Schulen und Universitäten, öffentliche Einrichtungen und Behörden, Krankenhäuser und der Katastrophenschutz ebenso routinemäßig Krieg trainieren wie die Bundeswehr.
Die russische Regierung weist die Behauptung, man hege den Plan, Länder an der russischen Westgrenze zu überfallen, energisch zurück. In Folge der Aufrüstungspläne in EU und NATO mehren sich in Russland Stimmen, die darin die Vorbereitung für einen Überfall auf Russland sehen. So besteht die Gefahr einer Aufrüstungsspirale und einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Das gilt vor allem dann, wenn die Länder Westeuropas der Diplomatie weiter eine Absage erteilen und auf vertrauensbildende Maßnahmen verzichten.
Du. Hamburgerin und Hamburger. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst deine weltoffene Stadt hergeben für Truppenaufmärsche, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
Du. Lass auch Du Dich nicht einschüchtern und in eine Vorkriegs-Angstpsychose versetzen.Sprich mit Deinen Kollegen, Freunden, Nachbarn. Lass uns gemeinsam vorgehen
- gegen die Militarisierung der Gesellschaft
- gegen die Hochrüstung und den auf dem Fuße folgenden Sozialabbau
- gegen die geplante Stationierung von US-Erstschlagswaffen in unserem Land
- gegen Wehrpflicht und Bundeswehr an den Schulen
- gegen Kriegsübungen in unserer Stadt
- gegen nuklearen und konventionellen Rüstungswettlauf
- für den Stopp aller Rüstungsexporte
- für Völkerverständigung und Abrüstung
- für eine gemeinsame, inklusive Sicherheitsarchitektur in Europa und der Welt
- für eine friedensfähige Stadt, ein friedensfähiges Land, eine friedensfähige Welt
Der mit dem Manöver und der „zivil-militärischen Zusammenarbeit“ bezweckten Gewöhnung an Kriege als neue Normalität setzen wir unseren Anspruch auf ein Leben in Frieden entgegen.
Wir haben noch einen weiten Weg zu gehen, um das gesellschaftliche Klima gegen Aufrüstung, Militarisierung und Krieg zu wenden. Darum: Mach mit in einer Friedensinitiative!
Oder gründe gemeinsam mit Kollegen, Nachbarn, Freunden selbst eine Friedensinitiative!
Oder schließe Dich einer Gruppe/Organisation/Partei an, die sich gegen die Hochrüstung, Militarisierung der Gesellschaft und Kriegskurs einsetzen!Eine Übersicht lokaler Friedensinitiativen findest Du hier: www.hamburg4peace.com
Für Völkerverständigung, Abrüstung und Frieden! Hier und überall! Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Hamburg friedensfähig wird. -
3. OKTOBER BUNDESWEITE DEMO IN BERLIN
03.10.2025 13:00 - 17:00DemosBerlin03.10.2025 13:00 - 17:00[Demos]3. OKTOBER BUNDESWEITE DEMO IN BERLINEin Bündnis um die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ ruft für den 3. Oktober zu...
Ein Bündnis um die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!“ ruft für den 3. Oktober zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin (und Stuttgart) auf. Die Demonstration in Berlin beginnt um 13 Uhr, die Auftaktkundgebung vermutlich am Bebelplatz. Dann gibt es eine Ringdemonstration mit einer Zwischenkundgebung, die dann erneut am Bebelplatz gegen 17 Uhr endet.
Hier der Aufruf des Friedensbündnis Norddeutschland zur Friedensdemonstration in Berlin am 3. Oktober 2025:
Ja zu Frieden und internationaler Kooperation! Nein zu Krieg und Hochrüstung! Beteiligt euch mit eigenen Aufrufen an dieser bundesweiten Demonstration!
Die Situation in Europa und Nahost wird in Richtung Großkrieg eskaliert. Der NATO-Stellvertreterkrieg, der die Ukraine ausbluten lässt, ist verloren. Die Bundesregierung will es nicht wahrhaben und nun Deutschland wieder zur stärksten Militärmacht Europas machen?Israel begeht mit seinem Flächenbombardement und der systematischen Aushungerung der Palästinenser in Gaza einen Völkermord. Der Bericht der UN-Sonderberichterstatterin Fancesca Albanese bestätigt das. Wir sind entsetzt über diese Bundesregierung, die weiter Waffen für diesen Massenmord liefert. Unser Grundgesetz und das humanitäre Völkerrecht wird grob missachtet. Warum verurteilt die Bundesregierung den offensichtlich völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Israels gegen den Iran nicht ?
Wir brauchen Friedensinitiativen, Diplomatie und eine europäische Friedensarchitektur inkl. Russland. Stattdessen wird ein - mit nichts zu belegender - russischer Überfall auf Westeuropa herbei konstruiert. Hunderte Milliarden Kriegskredite wurden - in einem von Friedrich Merz orchestrierten Coup - vom abgewählten Bundestag bewilligt und im Bundesrat bestätigt. Panzer, Munition und Raketen werden an „die Ostfront“ geliefert, inkl. möglicher Einsatz-Erlaubnis gegen Ziele tief in russischem Gebiet. Deutschland wird damit zur Kriegspartei und wir werden dem Risiko militärischer Gegenschläge ausgesetzt. Das gilt auch für die in 2026 geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Territorium.
weiterlesen... Hier der vollständige Aufruf als pdf zum Download
Wir gehen am 3.10. wieder bundesweit auf die Straßen. Gemeinsam mit vielen Friedensinitiativen und -organisationen, sozialen Bewegungen, Gewerkschaftern, Kirchenvertretern und vielen anderen. Unser Ziel ist eine Verbreiterung der Friedensbewegung, die Gewinnung von neuen Partnern. https://nie-wieder-krieg.org/2025/07/01/3-oktober-2025/
Drei Mobilisierungvideos des Friedensbündnis Norddeutschland zum Weiterverbreiten:
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Bundesweiter Friedensratschlag 2025 (Kassel)
08.11.2025 09:00 - 09.11.2025KonferenzenBundesweiter Friedensratschlag
in Kassel am 8. und 9. Nov. 2025Infos folgen ....