- Details
Das Video ist vom 12.10.2025
Update 3.2.2026: Veröffentlichung des Bundesverteidigungsministeriums vom 30.01.2026 - Die Marine braucht neue Kriegsschiffe schon ab 2029 - TKMS soll mit der "MEKO A-200 DEU" die Lücke füllen:
- Details
Bremerhaven soll ein heißer Kandidat für einen komplett neuen Marinehafen der Bundeswehr sein im sog. "Blexer Bogen" (siehe Karte). Die endgültige Entscheidung im Bundesverteidigungministium sei zwar noch nicht gefallen, aber die regionalen Medien in Bremen, Bremerhaven und umzu berichteh schon mit wachsender Begeisterung.
"Ende des Jahres waren demnach hochrangige Entscheider der Marine vor Ort, um sich ein ganz konkretes Bild von den hiesigen Gegebenheiten zu machen. Auf Bremer Seite soll das Projekt federführend vom Rathaus vorangetrieben werden." - Mit den bereits bewilligten 1,3 Milliarden Euro "sollen vorrangig Ertüchtigung und Ausbau der bereits bestehenden Hafenanlagen in Bremerhaven vorangetrieben werden. Mit dem Ziel, dass diese Infrastruktur auch weiterhin vor allem militärischen Ansprüchen gerecht wird.
Ergänzung zu Marinehafen in Wilhelmshaven? Der neue mögliche Hafen solle aber darüber hinaus die Präsenz der Bundesmarine und der Nato-Partner in Nordsee und Atlantik stärken. Er sei außerdem als Ergänzung des wichtigen Marinehafens in Wilhelmshaven zu verstehen." (buten un binnen 12. Jan. 2026)
SPD, CDU, FDP, Grüne, AFD und Bündnis Deutschland sind begeistert. Bremens pseudolinke Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt hat bisher keine Skrupel gehabt in Sachen Wirtschaftsförderung, auch im militärischen Bereich. - Wir warten mal ab. Einen Koalitionskrach wird die in Richtung NATO meist sehr "dehnbare Fraktion von DieLinke" mit Sicherheit nicht vom Zaun brechen, allzu gut gepolstert sind ihre Pöstchen bis Mitte 2027.
update 28.04.2026: "Es ist nicht zu erwarten, dass auf der maritimen Konferenz eine Entscheidung darüber bekannt gegeben wird, ob Bremerhaven, Emden oder ein weiterer Standort den neuen Marinehafen für die Minenjagdboote bekommen wird. "Das ist derzeit noch in Planung", sagt Ploß. Wie es aus gut informierten Kreisen in Berlin heißt, wird die Entscheidung wohl erst im Frühsommer fallen. Vorher sollen noch die Anforderungen der Nato-Bündnispartner abgefragt und die Ergebnisse in den Entscheidungsprozess eingebunden werden." (Weserkurier/Emder Zeitung 28.04.2026)
Keine neuen Kriegshäfen in Bremerhaven, Emden oder anderswo! Wir wollen keine Magneten für Raketen im Kriegsfall!
FÜR ZIVILE HÄFEN! UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! NATO RAUS AUS UNSEREN HÄFEN!
- Details
Die Übernahme der Marinesparte von Lürssen (NavalVesselsLürssen, Zentrale in Bremen) durch Rheinmetall läuft seit September 2025 und soll im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden. Lürssens früher oft geäußerte Vision eines "deutschen Marinewerft-Champions" mit einer 25% Staatsbeteiligung konnte sich nicht durchsetzen. Stattdessen scheint es auf zwei an der Börse gelistete Großkonzerne hinauszulaufen (TKMS & NVL/Rheinmetall).
Zu den Hintergründen herrscht Stillschweigen. Dann kam noch das vom Verteidungsministerium zu verantwortende Milliardengrab Fregatte F 126 hinzu, was die Begeisterung des bisher eigentümergeführten Lürssen wohl geschmälert haben mag. - Jetzt nimmt das Nachfolge-Fregattenprojekt F 127 Gestalt an: "Diese soll die drei Fregatten der Sachsen-Klasse [F124] in den 2030er-Jahren ersetzen.[...] Nach aktueller Planung soll die Beschaffung 2026 durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gebilligt werden. Dabei soll neben den acht Fregatten, der nötigen Infrastruktur und sonstigen Unterstützungsleistungen in Höhe von circa 20 Milliarden Euro auch ein großes Munitionspaket beschafft werden..."[...]"Die Fregatten der Klasse 127 sollen von einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), bestehend aus NVL und TKMS, gebaut werden. Die ARGE soll allerdings nur für den Schiffbau zuständig sein, während die Endausrüstung im Marinearsenal Wilhelmshaven stattfinden soll."
Im ehemaligen kaiserlichen Reichskriegshafen in Kiel, gibt es zwei große Marinewerften, vielen noch als Howaldtswerke bekannt: Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS, kürzlich von Thyssen Krupp abgespalten und eigenständig an die Börse gebracht) und German Naval Yards Kiel (GNYK).
- Details
- Details
Der Flughafen (Up)Jever im Landkreis Friesland soll - nach 12 Jahren Entwidmung - wieder (Ausweich)Fliegerhorst der Luftwaffe werden LINK . Der NDR berichtet am 05.12.2025 über entsprechende Verhandlungen der Stadt SCHORTENS mit dem Verteidigungsministerium. Betroffen ist auch das unmittelbar nördlich gelegene JEVER. In der Bevölkerung hat diese Ankündigung nicht nur Freude ausgelöst.
👉Seinen Platz bekam dieser Standort ab 1935 im Zuge der Nazi-Kriegsvorbereitungen. 👉Aktuell ist dort das Objektschutzregiment der Luftwaffe "Friesland" stationiert. Upjever hat eine für schwere Transportmaschinen (Foto: C 130J-Herkules) geeignete Start- und Landebahn und liegt zwischen Wilhelmshaven (nah an der Nordsee) und Wittmund.Wegen aktuell in Wittmund noch anhaltenden Baumaßnahmen wurde die "nördliche Eurofighter Alarmrotte" vorübergehend nach Laage (bei Rostock) verlegt. Das Luftwaffengeschwader 71 "Richthofen" in Wittmund ist einer von vier Eurofighter-Standorten der Luftwaffe. - Die Bundeswehr will generell (bundesweit) wieder mehr flexibel nutzbare Luftwaffenstandorte. Weiter unten ein Übersichtskarte über Luftwaffen-Standorte und Marine im Nordwesten.
Weitere Beiträge …
- Milliarden für die Militarisierung des Weltraums: Space Tech Expo Europe und ESA Ministerratskonferenz in Bremen
- Bremerhavener Hafeninfrastruktur wird mit 1.3 Milliarden zur NATO-Drehscheibe aufgerüstet
- Milliardengrab Kampfschiffprojekt F126 und Krise bei DAMEN SHIPYARDS
- Kriegsschiffbau bei Lürssen geht wohl an Rheinmetall



















