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Der Flughafen (Up)Jever im Landkreis Friesland soll - nach 12 Jahren Entwidmung - wieder (Ausweich)Fliegerhorst der Luftwaffe werden LINK . Der NDR berichtet am 05.12.2025 über entsprechende Verhandlungen der Stadt SCHORTENS mit dem Verteidigungsministerium. Betroffen ist auch das unmittelbar nördlich gelegene JEVER. In der Bevölkerung hat diese Ankündigung nicht nur Freude ausgelöst.
👉Seinen Platz bekam dieser Standort ab 1935 im Zuge der Nazi-Kriegsvorbereitungen. 👉Aktuell ist dort das Objektschutzregiment der Luftwaffe "Friesland" stationiert. Upjever hat eine für schwere Transportmaschinen (Foto: C 130J-Herkules) geeignete Start- und Landebahn und liegt zwischen Wilhelmshaven (nah an der Nordsee) und Wittmund.Wegen aktuell in Wittmund noch anhaltenden Baumaßnahmen wurde die "nördliche Eurofighter Alarmrotte" vorübergehend nach Laage (bei Rostock) verlegt. Das Luftwaffengeschwader 71 "Richthofen" in Wittmund ist einer von vier Eurofighter-Standorten der Luftwaffe. - Die Bundeswehr will generell (bundesweit) wieder mehr flexibel nutzbare Luftwaffenstandorte. Weiter unten ein Übersichtskarte über Luftwaffen-Standorte und Marine im Nordwesten.
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Kriegsminister Pistorius schüttet Milliarden unserer Steuergelder aus für die Militarisierung des Weltraums. Auch Bremens Militärsatellitenbauer OHB profitiert Vom 18. bis 20. November 2025 traf sich die Raumfahrtbranche in Bremen, im Herzen der europäischen Raumfahrt, zur Space Tech Expo Europe. Der aus unseren Beiträgen finanzierte Öffentlich Rechtliche Rundfunk (buten und binnen in Bremen am 19.11.2025) betreibt immer unverhohlener Kriegs- und Aufrüstungspropaganda. Etwa 12.000 Personen sind in Bremen in der Luft- und Raumfahrttechnik (z.B. Ariane, OHB, Airbus) beschäftigt, davon ein nicht unerheblicher Teil im militärischen Bereich; ein Bereich, der mit der unbegrenzten Schuldenaufnahme für Aufrüstungszwecke floriert.
Eine Woche später findet die Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vom 26.-27.11.2025 im Congress Centrum Bremen statt. Mit Regierungsvertretern der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und mehrere hundert Teilnehmer aus der ganzen Welt. Es geht um viel Geld, europaweit ca. 23 Milliarden Euro, davon soll Deutschland ca. 6 Milliarden beitragen und will Einfluss auf die Aufträge nehmen.
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"Das Geld aus dem Verteidigungsetat soll in die Stärkung der militärischen Nutzung der Häfen fließen. Noch nie wurde ein Projekt im Land Bremen mit einem so hohen Betrag gefördert. Der Geldsegen wurde nun vom Haushaltsausschuss des Bundestags in seiner Sitzung auf den Weg gebracht. Die 1,35 Milliarden Euro sollen dafür investiert werden, die Infrastruktur in den Häfen den militärischen Bedürfnissen der Nato anzupassen." So berichtet der bremische Regionalsender "buten un binnen" am 14.11.2025
Unser Friedensbündnis Norddeutschland demonstrierte schon am 14. Oktober 2023 FÜR ZIVILE HÄFEN, siehe dieses Video. Unsere Häfen sollen Friedenshäfen sein! - Am 7. Oktober 2025 wurde eine Kundgebung organisiert gegen den Besuch von BlackRock-Kanzler Friedrich Merz in Bremerhaven, siehe unser Video . Dabei wurde die strategische Bedeutung der Häfen für ein mögliches NATO-Kriegsszenario hervorgehoben. Nun zeigt sich, dass dieser Kurs konsequent vorangetrieben wird: Bremerhaven soll zur zentralen logistischen Schaltstelle für Waffen, militärisches Großgerät und Truppenverlegung in Richtung Osteuropa ausgebaut werden. Die Nutzung des Hafens für Waffenexporte (auch für Israel) ist seit langem bekannt. Während SPD, CDU und GRÜNE die Rekordsumme als Erfolg feiern, warnen wir zusammen mit vielen Friedensaktivisten (wie auch der BSW-Bremen) davor, das Hafengebiet kriegstauglich zu machen – und damit im Ernstfall zur militärischen Zielzone.
Diese 1,35 Milliarden Euro sind kein Strukturprogramm für die Menschen in Bremerhaven oder die zivile deutsche Exportwirtschaft und die dort Beschäftigten, sondern gefährliche Kriegsvorbereitung. Wir fordern: Keine Rüstungstransporte über den Hafen. Diplomatie, Entspannungspolitik, friedliche Kooperation und Handel zum Wohle aller. Bremerhaven und Bremen benötigen als Bundesland dringend finanzielle Unterstützung – aber für sozialen Fortschritt, für bezahlbares Leben, für Bildung, öffentliche Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Nicht für das Aufrüsten eines Kriegskorridors.
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Das deutsche Kampfschiffprojekt F126 (Foto: ältere Entwurfzeichung MKS 180) - droht zum Milliardengrab zu werden. 1,8 Milliarden deutsches Steuergeld soll seit 2020 schon verpulvert worden sein. Es gab Warnsignale schon 2024, aber öffentlich wurde es erst im Juli/August 2025. Einzelne CDU-Abgeordnete fordern nun sogar den Projektabbruch und alternative Konzepte. Betroffen sind die Hamburger Werft Blohm+Voss, German Naval Yards in Kiel und die Peene-Werft in Wolgast (2023 Kiellegung dort) beteiligt. Update Dez. 2025: "Fregatten-Desaster bei der Bundeswehr – Pistorius unter Druck. Der niederländische Schiffbauer Damen Naval darf die Arbeiten an der prestigeträchtigen Fregatte F126 nicht fortsetzen. Eine neue Werft soll prüfen, ob das Projekt noch eine Zukunft hat." (Handelsblatt 14.11.2025)
Das Bundesverteidigungsministerium unter Annegret Kramp-Karrenbauer hatte 2020 die für imperiale Missionen konzipierten Kampfschiffe zur Enttäuschung der Lürssen-Werft (s.u.) nicht an ein deutsches Konsortium (Lürssen, & German Naval Shipyards) vergeben, sondern bei der niederländischen Werft "Damen Shipyards" angesiedelt. Damen Shipyards ist das größte holländische Schiffsbauunternehmen (ca. 6000 Beschäftigte) mit Hauptsitz in Gorichem (Südholland) mit weltweit vielfältigen Tochterunternehmen, darunter viele im asiatischen Raum. - Jetzt in 2025 musste allerdings der niederländische Staat die DAMEN Shipyards finanziell retten. - Peter Lürßen (Naval Vessels Lürssen NVL - gerade an Rheinmetall verkauft !) hatte sich jahrelang für einen Zusammenschluss großer deutscher Marinewerften mit einer 25% Staatsbeteiligung eingesetzt, siehe dazu beispielhaft den Beitrag im Handelsblatt 14.05.2020.
Die fehlerhafte (und nun teuer zu korrigierende) Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums aus 2020 ist symptomatisch für den von verfilzten und Maximalrenditeerwartungen geprägten Rüstungsbereich mit mangelhaftem Controlling und der regelmäßigen (oftmals massiven) Überschreitung des projektierten Kostenrahmens. Kanzler Merz hatte sich für die Aufrüstung (mit Zustimmung des Bundesrats!) sogar unbegrenztes Schuldenmachen "genehmigen" lassen. Das Marineforum schildert es ziemlich schonungslos - Marineforum 1.8.2025- hier einige Auszüge: "Die Fregatte F126, auch bekannt als Niedersachsen-Klasse, soll die alternden Fregatten der Brandenburg-Klasse (F123) ersetzen und als Mehrzweckkampfschiff – MKS 180, wie es auch ursprünglich bezeichnet wurde – ein breites Einsatzspektrum bis hin zu globalen Operationen bedienen können. Der ursprüngliche Auftrag für vier Schiffe im Wert von 5,5 Milliarden Euro wurde im Juni 2020 nach erstmalig europäischer Ausschreibung (Beginn Mitte 2015) gegen deutsche Wettbewerber an die niederländische Damen Shipyards Group vergeben. Mit der Auftragsvergabe verplichtete sich Damen im Gegenzug, einen großen Teil der Wertschöpfung in Deutschland zu generieren:
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