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update 24.06.2026 im Handelsblatt: "Pistorius will umstrittenes Fregatten-Projekt F-126 beenden. Schaden in Milliardenhöhe, jahrelange Verzögerung: Die Bundeswehr plant, aus einem der teuersten Rüstungsprojekte auszusteigen. Die Marine setzt künftig auf eine günstigere Alternative. ... "Statt sechs F-126 in Auftrag zu geben, will Pistorius acht Fregatten des Typs Meko-200 vom deutschen Hersteller TKMS kaufen, wie es aus dem Verteidigungsressort weiter hieß. Die Prüfung, ob das F-126-Projekt fortgesetzt werden soll, sei nun abgeschlossen. Sie habe ergeben, dass „erhebliche Mehrkosten zur Fortsetzung des Vorhabens entstehen würden“".... "Die Aktien der beteiligten Unternehmen reagierten am Mittwoch stark auf die Nachricht. Während Profiteur TKMS bis zu zwölf Prozent an Wert gewann, verloren die Rheinmetall-Papiere in der Spitze 15 Prozent."
NVL (NUN RHEIMETALL) BRECHEN WICHTIGE AUFTRÄGE WEG - update 26.06.2026 im Handelsblatt: "Nach dem Aus für das Fregattenprojekt F-126 fordert die IG Metall die Einbeziehung der gesamten deutschen Werftenindustrie beim Alternativprojekt – dem geplanten Bau von acht Fregatten der Meko-200-Klasse durch TKMS. Man könne nachvollziehen, dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der F-126 „jetzt die Notbremse zieht“, sagte der für Industriepolitik zuständige Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jürgen Kerner, dem Handelsblatt.„Nun trägt er die Verantwortung, dass TKMS die starken Kompetenzen deutscher Ausrüster und Zulieferer nutzt sowie die Werftenlandschaft einbindet“, betonte der Gewerkschafter."
Das Video ist vom 12.10.2025
Update 3.2.2026: Veröffentlichung des Bundesverteidigungsministeriums vom 30.01.2026 - Die Marine braucht neue Kriegsschiffe schon ab 2029 - TKMS soll mit der "MEKO A-200 DEU" die Lücke füllen:
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Bremerhaven soll ein heißer Kandidat für einen komplett neuen Marinehafen der Bundeswehr sein im sog. "Blexer Bogen" (siehe Karte). Die endgültige Entscheidung im Bundesverteidigungministium sei zwar noch nicht gefallen, aber die regionalen Medien in Bremen, Bremerhaven und umzu berichten schon mit wachsender Begeisterung.
"Ende des Jahres waren demnach hochrangige Entscheider der Marine vor Ort, um sich ein ganz konkretes Bild von den hiesigen Gegebenheiten zu machen. Auf Bremer Seite soll das Projekt federführend vom Rathaus vorangetrieben werden." - Mit den bereits bewilligten 1,3 Milliarden Euro "sollen vorrangig Ertüchtigung und Ausbau der bereits bestehenden Hafenanlagen in Bremerhaven vorangetrieben werden. Mit dem Ziel, dass diese Infrastruktur auch weiterhin vor allem militärischen Ansprüchen gerecht wird.
Ergänzung zu Marinehafen in Wilhelmshaven? Der neue mögliche Hafen solle aber darüber hinaus die Präsenz der Bundesmarine und der Nato-Partner in Nordsee und Atlantik stärken. Er sei außerdem als Ergänzung des wichtigen Marinehafens in Wilhelmshaven zu verstehen." (buten un binnen 12. Jan. 2026)
SPD, CDU, FDP, Grüne, AFD und Bündnis Deutschland sind begeistert. Bremens pseudolinke Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt hat bisher keine Skrupel gehabt in Sachen Wirtschaftsförderung, auch im militärischen Bereich. - Wir warten mal ab. Einen Koalitionskrach wird die - in Richtung NATO - meist sehr "dehnbare Fraktion von DieLinke" mit Sicherheit nicht vom Zaun brechen, allzu gut gepolstert sind ihre Pöstchen bis Mitte 2027.
update 28.04.2026: "Es ist nicht zu erwarten, dass auf der maritimen Konferenz eine Entscheidung darüber bekannt gegeben wird, ob Bremerhaven, Emden oder ein weiterer Standort den neuen Marinehafen für die Minenjagdboote bekommen wird. "Das ist derzeit noch in Planung", sagt Ploß. Wie es aus gut informierten Kreisen in Berlin heißt, wird die Entscheidung wohl erst im Frühsommer fallen. Vorher sollen noch die Anforderungen der Nato-Bündnispartner abgefragt und die Ergebnisse in den Entscheidungsprozess eingebunden werden." (Weserkurier/Emder Zeitung 28.04.2026)
update 12.07.2026: "Der Raum zwischen Bremerhaven und Cuxhaven könnte vor der größten sicherheitspolitischen Neuordnung seit dem Ende des Kalten Krieges stehen. Noch ist keine endgültige Entscheidung getroffen. Wenn man die Entwicklungen der vergangenen Monate zusammennimmt, dann zeichnet sich ein Bild ab,das weit über die Debatte um einen möglichen Marinehafen in Bremerhaven hinausgeht." (Nordseezeitung 12.07.2026)
update 13.08.2026: norddeutsche Zeitungen und der NDR verbreiten seit 11.08.2026 die - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuer Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, nicht im Bremerhaven, das auch in der engeren Auswahl war. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die "Norddeutsche Zeitung" vom11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholen muss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen." In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) erklärte Boris Pistorius, dass der Hafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei.
Keine neuen Kriegshäfen in Bremerhaven, Emden oder anderswo! Wir wollen keine Magneten für Raketen im Kriegsfall!
FÜR ZIVILE HÄFEN! UNSERE HÄFEN SOLLEN FRIEDENSHÄFEN SEIN! NATO RAUS AUS UNSEREN HÄFEN!
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Die Übernahme der Marinesparte von Lürssen (NavalVesselsLürssen, Zentrale in Bremen) durch Rheinmetall läuft seit September 2025 und soll im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden. Lürssens früher oft geäußerte Vision eines "deutschen Marinewerft-Champions" mit einer 25% Staatsbeteiligung konnte sich nicht durchsetzen. Stattdessen scheint es auf zwei an der Börse gelistete Großkonzerne hinauszulaufen (TKMS & NVL/Rheinmetall).
Zu den Hintergründen herrscht Stillschweigen. Dann kam noch das vom Verteidungsministerium zu verantwortende Milliardengrab Fregatte F 126 hinzu, was die Begeisterung des bisher eigentümergeführten Lürssen wohl geschmälert haben mag. - Jetzt nimmt das Nachfolge-Fregattenprojekt F 127 Gestalt an: "Diese soll die drei Fregatten der Sachsen-Klasse [F124] in den 2030er-Jahren ersetzen.[...] Nach aktueller Planung soll die Beschaffung 2026 durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gebilligt werden. Dabei soll neben den acht Fregatten, der nötigen Infrastruktur und sonstigen Unterstützungsleistungen in Höhe von circa 20 Milliarden Euro auch ein großes Munitionspaket beschafft werden..."[...]"Die Fregatten der Klasse 127 sollen von einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), bestehend aus NVL und TKMS, gebaut werden. Die ARGE soll allerdings nur für den Schiffbau zuständig sein, während die Endausrüstung im Marinearsenal Wilhelmshaven stattfinden soll."
Im ehemaligen kaiserlichen Reichskriegshafen in Kiel, gibt es zwei große Marinewerften, vielen noch als Howaldtswerke bekannt: Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS, kürzlich von Thyssen Krupp abgespalten und eigenständig an die Börse gebracht) und German Naval Yards Kiel (GNYK).
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Der Flughafen (Up)Jever im Landkreis Friesland soll - nach 12 Jahren Entwidmung - wieder (Ausweich)Fliegerhorst der Luftwaffe werden LINK . Der NDR berichtet am 05.12.2025 über entsprechende Verhandlungen der Stadt SCHORTENS mit dem Verteidigungsministerium. Betroffen ist auch das unmittelbar nördlich gelegene JEVER. In der Bevölkerung hat diese Ankündigung nicht nur Freude ausgelöst.
👉Seinen Platz bekam dieser Standort ab 1935 im Zuge der Nazi-Kriegsvorbereitungen. 👉Aktuell ist dort das Objektschutzregiment der Luftwaffe "Friesland" stationiert. Upjever hat eine für schwere Transportmaschinen (Foto: C 130J-Herkules) geeignete Start- und Landebahn und liegt zwischen Wilhelmshaven (nah an der Nordsee) und Wittmund.Wegen aktuell in Wittmund noch anhaltenden Baumaßnahmen wurde die "nördliche Eurofighter Alarmrotte" vorübergehend nach Laage (bei Rostock) verlegt. Das Luftwaffengeschwader 71 "Richthofen" in Wittmund ist einer von vier Eurofighter-Standorten der Luftwaffe. - Die Bundeswehr will generell (bundesweit) wieder mehr flexibel nutzbare Luftwaffenstandorte. Weiter unten ein Übersichtskarte über Luftwaffen-Standorte und Marine im Nordwesten.
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