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Am 3. Januar 2026 gegen 02.00 Uhr Ortszeit wird die Welt mit dem militärischen Überfall der USA auf das souveräne Land Venezuela erneut Zeuge, wie ein Land willkürlich mit brutalster Gewalt, ohne Rücksicht auf Menschenleben, seine hegemonialen Interessen versucht durchzusetzen.
Diese kriegerische Aggression ist der bisherige Höhepunkt der seit Jahren über 1.000 bestehenden völkerrechtswidrigen Strafmaßnahmen der USA und der EU gegenüber Venezuela. Des Weiteren wurde mit einer ebenso völkerrechtswidrigen verhängten Seeblockade seit über 5 Monaten an der Eskalationsspirale gedreht, die mit der Ermordung von mittlerweile über 100 Besatzungsmitgliedern und der Versenkung ihrer Fischerboote und der zusätzlichen illegalen Sperrung des Luftraumes Venezuelas, eine in der Welt bisher noch nie dagewesene Aneinanderreihung von Verstößen gegen das Völkerrecht und eine Vielzahl von internationalen Gesetzen sowie gegen die Charta der Vereinten Nationen darbietet.
Die Mitglieder der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität (GeFiS e.V.) verurteilen aufs Schärfste die völkerrechtswidrigen Angriffe der Vereinigten Staaten gegen die Bolivarische Republik Venezuela. Diese imperialistische Aggression stellt einen kriminellen Akt gegenüber einem in Frieden lebenden Volk dar und ist als Terrorakt zu klassifizieren. Wir fordern die Freilassung des Präsidenten und seiner Frau sowie die sofortige Einstellung aller kriegerischen Handlungen gegen Venezuela!
Die Mitglieder des GeFiS rufen hiermit alle nationalen wie internationalen Organisationen, Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens etc. auf, sich mit uns gemeinsam solidarisch mit dem venezolanischen Volk und seiner Regierung zu verbinden. Wir stehen solidarisch an der Seite des venezolanischen Volkes im Kampf für den Frieden und ein sozial gerechtes Leben in Venezuela.
Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e.V.
Das Präsidium, Rostock, Berlin 03.Januar 2026 (15.00 Uhr MEZ)
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Die Bolivarische Republik Venezuela lehnt die äußerst schwerwiegende militärische Aggression der derzeitigen Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das venezolanische Staatsgebiet und die venezolanische Bevölkerung in den zivilen und militärischen Bezirken der Hauptstadt Caracas sowie in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira ab, verurteilt sie und bringt sie vor der internationalen Gemeinschaft zur Anklage. Diese Handlung stellt einen flagranten Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen dar, insbesondere gegen deren Artikel 1 und 2, die die Achtung der Souveränität, die Rechtsgleichheit der Staaten und das Verbot der Anwendung von Gewalt festschreiben. Diese Aggression bedroht den internationalen Frieden und die internationale Stabilität, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, und gefährdet das Leben von Millionen von Menschen.
Das Ziel dieses Angriffs ist nichts anderes als die Aneignung der strategischen Ressourcen Venezuelas, insbesondere seines Erdöls und seiner Bodenschätze, und der Versuch, die politische Unabhängigkeit der Nation mit Gewalt zu brechen. Das wird ihnen nicht gelingen. Nach mehr als zweihundert Jahren Unabhängigkeit stehen das Volk und seine rechtmäßige Regierung weiterhin fest auf der Seite der Verteidigung der Souveränität und des unveräußerlichen Rechts, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden. Der Versuch, einen Kolonialkrieg zu führen, um die republikanische Regierungsform zu zerstören und einen „Regimewechsel” im Bündnis mit der faschistischen Oligarchie zu erzwingen, wird wie alle bisherigen Versuche scheitern.
Seit 1811 hat Venezuela Imperien bekämpft und besiegt. Als 1902 ausländische Mächte unsere Küsten bombardierten, verkündete Präsident Cipriano Castro: „Die unverschämte fremde Pflanze hat den heiligen Boden des Vaterlandes entweiht.“ Heute, mit der Moral von Bolívar, Miranda und unseren Befreiern, erhebt sich das venezolanische Volk erneut, um seine Unabhängigkeit gegen die imperialistische Aggression zu verteidigen.
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Am Dienstag 21. Oktober 2025 sprach Eugen Drewermann in der vollbesetzten Andreas Kirche in Bremen (Horn-Lehe) über "Fjodor Dostojewskij – Ein Dichter der Menschlichkeit". Gegliedert war seine berührende - wie immer freie - Rede in drei Teile: Armut, Schuld und Tod. Er endete mit den Worten: "Wir sind alle Russen".
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