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Besuch des Russischen Hauses und der Russischen Botschaft am 15.10.2025.
Freundlich empfangen wurden die „Bürgerdiplomaten“ vom Botschafter der Russischen Föderation. In einleitenden Bemerkungen machte der Diplomat deutlich, dass die Regierung seines Landes die gegenwärtig angespannten Beziehungen mit Deutschland bedauert.
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Schwerin: Kundgebung zum Weltfriedenstag 2026 am 1. Spetember mit knapp 200 Teilnehmern auf dem Schweriner Marktplatz. Der Hauptredner war hier Reiner Braun, Moderation Ulrich Leonhardt.
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Hauptredner auf der beeindruckenden Antikriegstag-Demo in Hamburg am 1.9.2026 war Werner Rügemer
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Rekruten Gelöbnis und Entsendung von Soldaten in Einsatzgebiete am 21.08.2026 auf dem Lüneburger Rathausmarkt.

Mitglieder des Friedensbündnis Lüneburg sind mit Fahnen und Bannern dabei.
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In Schleswig-Holstein wird, entgegen der Kommunikation des Verteidigungsministeriums, nicht erst ab Mitte 2027 gemustert, sondern bereits jetzt. Viele junge Personen in Schleswig-Holstein haben Einladungs-Briefe bekommen, die (ohne rechtiche Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt) den Eindruck erwecken, es handele sich um eine verpflichtende Musterung. Viele, die den Brief bekommen haben, haben bei der Abfrage beim ersten Brief (Anfang des Jahres) überall konsequent 0 angegeben, also keinerlei Interesse an der Bundeswehr.
In Kiel haben junge Menschen, die in der Bewegung gegen die Wehrpflicht aktiv sind, als Reaktion darauf kurzfristig einen Info-Stand in direkter Nähe zum Karrierecenter der Bundeswehr in Kiel durchgeführt. Das Karrierecenter in Kiel ist zuständig für das gesamte Bundesland. Er ging auch darum, erste Erfahrungen zu sammeln: Wie viele Leute kommen in welchem Abstand zu der Musterung? Ist es möglich, an dem Ort einen Info-Stand anzumelden? Wie reagieren die Betroffenen, die dort zur (noch nicht verpflichtenden) Musterung kamen. Wie waren die Gespräche mit ihnen? Wurden eventuell nur Leute eingeladen, die 0 angekreuzt haben?
Die Anmeldung übers Ordnungsamt lief problemlos. Die Straße direkt vor dem Karrierecenter und der Parkplatz gehören dem Verteidigungsministerium. Wir haben den Stand angemeldet an der Straßenecke, an der alle Betroffenen vorbeikommen. Vom Karrierecenter kam jemand raus, der die Erlaubnis sehen wollte, ansonsten gab es keine Behelligung durch den kommunalen Ordnungsdienst, geschweige denn von den Feldjägern.
Die Musterung ging um 7 Uhr los. Ab 6:15 war der Info-Stand aufgebaut, mit Anti-Wehrpflicht-Stickern und -Flyern und Infos der DFG-VK zur Kriegsdienstverweigerung. Ein Schild mit „Wehrpflicht-Beratung“ wurde aufgestellt.
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Hier zum Download die "Zeitung gegen den Krieg" Herbst 2026. Für Aktionen und Infostände können gedruckte Exemplare der ZgK 63 hier bestellt werden. Die Verschickung begann am 19.08.2026. Die Zeitung begleitet die gesamten Friedens-Aktionen des Herbstes 2026, vom 1. September, den Schülerstreiks über die DGB Demonstrationen gegen den sozialen Kahlschlag bis hin zu den Friedensdemos und Kundgebungen Anfang Oktober.

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Die Norddeutsch
en Zeitungen und der NDR verbreiten seit zwei Tagen die - noch nicht ganz offizielle - Meldung, dass ein komplett neuer Kriegs-Marinehafen an der Nordseeküste (neben Wilhelmshaven) in Emden gebaut werden soll, an dem künftig Schiffe wie Fregatten, Minensuchboote und Schlepper stationiert werden könnten. Bis 1997 hatte Emden bereits einen kleinen Marinestützpunkt gab. Bremerhaven soll nicht mehr in der engeren Auswahl sein. Die Emder Zeitung und Nordwestzeitung haben als Standort den sog. "Rysumer Nacken" direkt am Fahrwasser ins Gespräch gebracht (siehe Foto/Grafik). Die "Norddeutsche Zeitung" vom11.08.2026 schließt ihren Artikel "Marinehafen geht an Emden: Was Bremerhaven jetzt rausholenmuss." mit den Sätzen ab: " ...Kann Bremerhaven wenigstens einen zweiten, kleineren Stützpunkt bekommen? Aber die Lage ist schwieriger geworden. Nicht nur wegen der Entscheidung der Marine. Wenn tatsächlich VW in Emden das Werk schließen sollte, könnte Pistorius den niedersächsischen Freunden mit dem Marinehafen einen großen Gefallen erweisen."
In "Sicherheit & Verteidigung" heißt es am 14. August: "Die Planungen für einen zweiten Stützpunkt wurden Anfang 2026 mit Verweis auf die veränderte Sicherheitslage aufgenommen. Der zusätzliche Bedarf umfasst sieben Fregatten-Liegeplätze mit je 220 Metern Länge, zehn Liegeplätze für Minensuchboote mit je 80 Metern sowie zehn Schlepper-Liegeplätze mit je 40 Metern. In der Diskussion war zudem von rund 1.500 stationierten Soldaten...."
In einem Interview in Leer (NDR Video 16.07.2026) erklärte Boris Pistorius, dass der Hafen nicht nur für die eigene Marine gebaut würde, sondern auch im Rahmen der "Military Mobility" für die "Durchleitung" anderer Marineverbände der NATO geplant sei
In einem Leserbrief an die Norddeutsche Zeitung hat Prof. Helga E. Bories-Sawala aus Bremerhaven folgenden Kommentar geschrieben: "Nun doch kein Militärhafen in Bremerhaven? Damit wäre allerdings die Gefahr, im Zweifelsfall zum vorrangigen Ziel gegnerischer Raketen und Bomben zu werden, nur abgemildert, denn auch der bestehende Hafen soll ja massiv militärisch „ertüchtigt“ werden. Vor allem will Pistorius immer noch Deutschland zur führenden konventionellen Militärmacht in Europa machen. Angeblich würden wir aus dem Osten bedroht. (...) Nun also Emden? Geschnitten hat sich, wer dort auf weniger Gegenwind hofft als in Bremerhaven, wo eine wache Gegenöffentlichkeit präsent ist (u.a. in dieser Leserbrief-Rubrik). Auch Emden wehrt sich gegen den Militärhafen, so auf dem dortigen Ostermarsch: „Von Emden soll kein Krieg ausgehen! Emden soll weder Drehscheibe der Bundeswehr noch ein Bundeswehrstandort sein! Es soll ein Friedenshafen sein! Wir sehen in den Golfstaaten, dass Militärstützpunkte auch immer Ziele im Krieg sind!“ Emden oder Bremerhaven, wehren wir uns gemeinsam!"
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Die Montagsdemo knüpfte an die Großdemo "Wir sind Viele - für Frieden, Freiheit und Souveränität" vom 01. August in Berlin, die Schilderdemo vom 03. August und die Mahnwache anläßlich des 81. Jahrestages der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor dem Rathaus am 6. August an. Erstmals hisste die Stadtverwaltung, zum Gedenken an die Opfer, die Friedensfahne am Rathaus.

Willi berichtete über den Fund einer Drohne am 5. August auf dem zivilen Flughafen Leipzig-Halle. An einer ukrainischen Antonow soll ein Busfahrer zufällig eine tortengroße Drohne entdeckt haben, die mit Sprengstoff geladen sein sollte. Durch einige Zufälle wurden Opfer vermieden. "Opfer" ist wieder mal die Wahrheit. Ohne das Beweise vorliegen, werden Anschuldigungen erhoben. Die Politiker und die Massenmedien konstruieren daraus einen "hybriden Angriff", entfachen eine antirussische Kampagne und leiten ein Ermittlungsverfahren ein. Dem Innenminister Dobrindt scheint dieser Vorfall gelegen zu sein, will er doch eine neue Gesetzesvorlage zur Drohnenabwehr einbringen. Die Befugnisse von Polizei- und Sicherheitsbehörden sollen erweitert und die Bürgerrechte weiter einschränkt werden. Leider fragt niemand, was die ukrainische Transportmaschine (mit Waffen?) auf einem zivilen Zivilflugplatz zu suchen hat. Ist der Mißbrauch ziviler Häfen und Flughäfen für Waffentransporte mit all Begleitgefahren etwa "normal"?. Helga machte auf die ungeheuerliche Fragen des FAZ Journalisten Martens an Selensky in Belgrad aufmerksam. Er wollte wissen, wie geholfen werden kann, "noch mehr Russen zu töten". Das ist Kriegstreiberei unter dem Deckmantel des Journalismus, aber kein Journalismus und passt zum Medienrummel um die Drohne. - Daniel und Hartmut berichteten von der großen Friedensdemo mit über 10.000 Teilnehmern am 09. August in Plauen.

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