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Am 26. Dezember 2024 enterte die finnische Küstenwache den Tanker „Eagle S“. Er war mit Erdöl beladen aus dem russischen Hafen Ust-Luga ausgelaufen und auf dem Weg ins ägyptische Port Said. Die finnischen Behörden werfen der Crew, die aus georgischen und indischen Staatsbürgern besteht, vor, mit dem Anker des Schiffes das zwischen Estland und Finnland verlaufende Stromkabel „EstLink 2“ beschädigt zu haben. Der 20 Jahre alte Tanker fährt für ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten registriertes Unternehmen unter der Flagge der Cook Islands.
Der Vorgang steht sinnbildlich für eine neue maritime Front, die die NATO im Kampf gegen Russland eröffnet hat.
Ein Beitrag von Hannes Hofbauer, weiterlesen in den Nachdenkseiten...
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update 23.08.2025: Gas-Infrastruktur Deutschland

Gasimporte Übersicht
Das in der Grafik zu den Gasimporten unten angezeigte "Pipelinegas" aus Frankreich (dunkelgrün), Belgien (grün) und Niederlanden (türkis) ist zu großen Teilen russisches LNG-Gas: Europa hat keine Sanktionen gegen den Import von russischem LNG nach Europa verhängt. In Frankreich und Belgien liegen große LNG-Terminals, in denen Schiffe das tiefgekühlte, verflüssigte Erdgas (LNG) anlanden. Von dort gelangt das Gas dann über Pipelines nach Deutschland. "Die größten LNG-Importeure in der EU sind nach Angaben der EU-Kommission Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien und Italien. Von den Terminals in diesen Ländern wird das Gas in die Leitungen eingespeist, vermischt sich mit dem vorhandenen Gas und wird weiter transportiert – auch nach Deutschland." (Handelsblatt 28.01.2025) - Der wichtigste und verlässliche Lieferant von preisgünstigem Pipeline-Erdgas war bis Anfang 2022 Russland (rot), jetzt ist es Norwegen (hellblau), das von den Preissteigerungen enorm profitiert.
Die Grafik der Bundesnetzagentur (s.u.) zeigt nur die sehr geringen LNG-Gasanladungen (rosa) über die in aller Eile von Robert Habeck herangeschafften, dreckigen, deutschen LNG-Terminals. Die Proteste gegen diese schwimmenden und umweltschädlichen LNG-Terminals an deutschen Küsten , in Lubmin, Rügen steht still, Stade, Brunsbüttel, Wilhelmshaven reißen nicht ab.

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"Das Festhalten am Ölembargo gegen Russland ist dumme Politik auf Kosten des gesamten Landes. Es ist Idiotie, dass Deutschland über Indien per klimaschädlicher Tanker Öl aus Russland bezieht, aber in Schwedt der Ölhahn für russisches Öl zugedreht bleibt." (Quelle: S.Wagenknecht auf X 17.08.2024)
Die PCK Raffinerie in Schwedt/Oder PCK sichert (noch) die nord/ostdeutsche Versorgung mit Heizöl, Benzin, Diesel und anderen wichtigen Produkten. Der Wirtschaftskrieg der Ampel-Bundesregierung und das Embargo gegen russisches Öl 2023 über die Druschba-Pipeline hat die Anlage in Existenznot gebracht. Vorübergehend gibt es nun einen Liefervertrag mit kasachischem Öl (auch über die Druschba-Pipeline), bzw. begrenzte Lieferungen über Stettin und über die Rostock-Pipeline. Ausgelastet und wirtschaflich gesichert ist die Raffinerie deshalb noch lange nicht.



















