Im Gespräch geht es um: – Geopolitische Realitätsverweigerung: Warum westliche Sanktionen den Iran und Russland nicht geschwächt, sondern in eine neue, unumkehrbare Allianz getrieben haben. – Wahnsinn an der Macht: Weshalb die europäische Führung sehenden Auges in die ökonomische und strategische Bedeutungslosigkeit steuert. – Das Ende der US-Hegemonie: Wie der Nahe Osten zum Katalysator für eine multipolare Weltordnung wird, in der der Dollar als Waffe stumpf geworden ist. – Mediale Gleichschaltung: Warum kritische Analysen zur Geopolitik aus dem öffentlichen Diskurs verschwinden und durch reine Narrative ersetzt werden. – Die Schweiz und die Neutralität: Der schleichende Abschied von einer historischen Vermittlerrolle zugunsten eines transatlantischen Konformismus. – Der „Forever War“: Warum die Eskalationslogik im Nahen Osten und in der Ukraine demselben gefährlichen Drehbuch folgt. „Wir erleben derzeit das Ende einer Ära, in der der Westen die Regeln für den Rest der Welt diktieren konnte – und das Erwachen wird schmerzhaft sein.“ Wer heute die ökonomischen und juristischen Fakten der Machtpolitik benennt, gilt oft als Dissident. Peter Hänseler zeigt auf, wie die Verschiebung der Weltordnung funktioniert und warum der Blick nach Osten für Europa überlebenswichtig ist. Peter Hänseler fordert: – Eine Rückkehr zu einer interessengeleiteten Realpolitik statt einer gescheiterten Werte-Ideologie. – Die Anerkennung der neuen multipolaren Realität und ein Ende der Eskalationspolitik. – Eine unabhängige Analyse der globalen Finanzströme als Schlüssel zum Verständnis politischer Konflikte. Ein Gespräch über den Mut zur Wahrheit, den Niedergang alter Imperien und die notwendige Neuausrichtung in einer Welt, die aus den Fugen gerät.


















