Asien entwickelt die NORDROUTE entlang der Nordküste Russlands oberhalb des Polarkreises, die nördliche Seidenstraße. (vgl. FAZ 23.07.2026)
Das niedergehende US-Imperium verschließt mit seinen völkerrechtswidrigen Kriegen gegen den Iran & Jemen die südlichen Handelsrouten (Hormuz und Suez/Rotes Meer). Indien, Japan, Südkorea, China u.a. - alle suchen sie nach Alternativen und kooperieren dabei mit Russland. Russlands gut ausgebaute Eisbrecherflotte kann die Route freihalten. Die Infrastruktur entlang der russischen Seegebiete in der Polarregion wird ausgebaut.
Die Global Times in China meldet: "First regular Arctic container service China-Europe Arctic Express set to debut this week" (Erster regelärer Container-Service China-Europa Arktik-Express startet in dieser Woche [Mitte August 2026]).: "„Sea Legend“ teilte der Global Times mit, dass die Arktisroute im Vergleich zu traditionellen China-Europa-Routen, die etwa 40 Tage dauern können, die Transitzeit um fast die Hälfte verkürzen könne, sodass die Reise bei Direktverbindungen auf etwa 20 Tage reduziert werde. ... Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Route Kooperationsvereinbarungen mit Zielhäfen wie Felixstowe, Rotterdam, Wilhelmshaven und Antwerpen habe, die den Schiffen Vorrang beim Anlegen sowie einen „Green-Channel“-Vorteil verschafften, wodurch Liegezeiten und Logistikkosten gesenkt werden könnten."
Die "General Administration of Customs of the People’s Republic of China" meldet am 14.08.2026: „Der Hafen Ningbo-Zhoushan wird am 20. September seine neue China-Europa-Express-Route in Betrieb nehmen, die eine rekordverdächtige Transitzeit von 18 Tagen nach Felixstowe, dem größten Containerhafen Großbritanniens, bietet. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem im letzten Jahr eingeführten 26-Tage-Dienst nach Wilhelmshaven in Deutschland dar – und beschleunigt die maritime China-Europa-Logistik weiter.“
Die deutsche Marine steckt Milliarden in die Kriegsschiffproduktion, um im Rahmen der NATO-Strategie an der sog. "Nordflanke" (Barentssee) zu operieren. "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt." Mit Landesverteidigung nach Grundgesetz hat das nichts zu tun.
Zusammen mit Kanada und Norwegen werden insg. 24 modernste U-Boote bei TKMS (Thyssen Krupp Marine Systems) gebaut, u.a. auch um unter dem Eis operieren zu können. - Die Polarforschung wird militarisiert.
update 23.09.2026 mit einem Tagesschau Beitrag vom 14.09.2026: Arktis-Gipfel - Die EU richtet ihren Blick Richtung Norden . Die EU will nun auch eine Eisbecherflotte - gebaut in finnischen Werften.
"...eine gemeinsame europäische Eisbrecherflotte. Russland besitzt Dutzende dieser Spezialschiffe, die in der Region sicher manövrieren können. Finnland gilt als das Land, in dem die größte Expertise zum Bau dieser Schiffe zu finden ist, abgesehen von Russland. Die USA und Kanada lassen in Finnland elf neue Eisbrecher im Wert von mehr als sechs Milliarden Euro bauen - das Ergebnis einer Abmachung, die vor zwei Jahren geschlossen wurde, um die bisherige russische Dominanz aufzulösen. Nun will die EU nachziehen und mit Finnland ins Geschäft kommen." (...) "Auch China verstärkt seine Aktivitäten. Durch den Klimawandel werden neue Seewege und Rohstoffe zugänglich. Das verschärft den Wettbewerb um Einfluss."🕊Stoppt die Kriegseskalation gegen Russland! Noch sei nicht ausgemacht, wer am Ende am längeren Hebel sitzt: "Die EU kann durch Investitionen in Infrastruktur, Cybersicherheit und Rohstoffpartnerschaften einen Beitrag leisten." Der EU-Politiker sieht als wichtige Partner für eine enge Abstimmung die Länder Norwegen, Island, Grönland und Kanada."
update 20.10.2026: Die EU hat eine neue Arktik-Strategie veröffentlicht. Darin geht es zum ersten Mal nicht schwerpunktmäßig um Umwelt und Klimaschutz sondern wesentlich um die Stärkung der EU/NATO Kooperation in der Arktis. Das Papier ist durchdrungen von einer agressiven Konfrontation gegen die russische Kontrolle entlang seiner eigenen natürlichen Küstenlinie im arktischen Norden. U.a. heißt es darin: „Zur Stärkung der Sicherheit in der Arktis wird die EU mit ihren Mitgliedstaaten und NATO-Partnern zusammenarbeiten, um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen, kritische Infrastrukturen zu schützen und die Handlungsfähigkeit der EU unter arktischen Bedingungen auszubauen, einschließlich der Erweiterung der europäischen Eisbrecherflotte.“ Dazu passend gab - offen und entlarvend - die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas der britischen Times am Tag zuvor ein Interview, das dann so betitelt wurde: „Der Westen ‚muss verhindern, dass China und Russland die Arktis dominieren'“.


















