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„Konfrontation im Baltikum droht in einen offenen Konflikt zu münden“ Russischer Politologe Igor Schukowski
(Leseempfehlung in den Nachdenkseiten (https://www.nachdenkseiten.de/?p=139753)
"NATO-Mitgliedstaaten begannen, Schiffe aufzuhalten, die russische Häfen ansteuerten, und es wird immer häufiger über die Schließung der dänischen Meerenge gesprochen – das Tor zur Ostsee. Vor nicht allzu langer Zeit galt die Region jedoch als Modell der Zusammenarbeit zwischen Russland und der EU.
In einem Interview mit dem Portal Lenta.ru erklärt der russische Politologe und Experte für die Ostseeregion Igor Schukowski, warum die Ostsee zur Konfliktzone wurde und ob sich die Region zu einem Schauplatz eines Krieges zwischen Russland und der NATO entwickeln könnte. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli."
🔹DIE OSTSEE SOLL EIN MEER DES FRIEDENS SEIN!
🔹DIPLOMATIE & ENTSPANNUNG
🔹„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden, im Innern und nach außen.“ (Willy Brandt, 28. Oktober 1969)
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Michael von der Schulenburg, langjähriger UN-Diplomat und seit 2024 Abgeordneter des Europäischen Parlaments für das BSW, war drei Jahrzehnte in zahlreichen Konfliktzonen und Kriegsgebieten – von Haiti über Iran, Irak bis Sierra Leone und Afghanistan – für die Vereinten Nationen aktiv. Auch in die Verhandlungen im März 2022 zwischen der Ukraine und Russland in Istanbul war er eingebunden. Sein Auftrag: Frieden schaffen. Seine Maxime: Die Charta der Vereinten Nationen als Grundlage einer globalen Friedensordnung ohne Kriege – formuliert und beschlossen 1945, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und verbindlich für alle UN-Mitgliedsstaaten. In seinem Buch „Nie wieder Krieg“ legt er dar, wie und warum die UN-Charta gerade heute, angesichts von Kriegstreiberei und Größenwahn, die Richtschnur für eine gerechte und vernünftige Welt sein kann.
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Dieser Artikel wurde zuerst im englischen Original auf Nel Bonillas Substack veröffentlicht und von der Autorin selbst ins Deutsche übersetzt.
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Arno Gottschalk, seit vielen Jahren SPD-Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft, war der Hauptreder des diesjährigen Ostermarsches in Bremen. Er gehört zu den wenigen Sozialdemokraten, die sich öffentlich gegen diesen Rüstungswahn stellen. Er hat maßgeblich das SPD- Manifest „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“ initiiert und jetzt in der Berliner Zeitung einen prägnanten Beitrag zu der Auseinandersetzung um dieses Manifest verfasst. (Download des open source Beitrags von Arno Gottschalk in der Berliner Zeitung)
Gottschalk macht überzeugend klar, dass Diplomatie ein unverzichtbarer Bestandteil von Sicherheitspolitik ist. Mehr Rüstung ohne Diplomatie führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Sicherheit.



















