Das Video ist vom 12.10.2025
Ingenieur.de berichtet nun am 28.01.2026:
"Sechs Fregatten des Typs F126 sollen die in die Jahre gekommene Bremen-Klasse (F122) ablösen. Doch ausgerechnet dieses Schlüsselprojekt geriet zuletzt massiv ins Schlingern. Termine rutschten, Abläufe stockten, Zweifel wuchsen. Jetzt gibt es erstmals seit Langem ein Signal der Hoffnung: Naval Vessels Lürssen (NVL) übernimmt die operative Führung und will das Projekt wieder auf Kurs bringen." - Boris Pistorius gab -
laut Handelsblatt - grünes Licht für diese Variante, die Olivgrünen favorisieren dagegen das von TKMS in Kiel entwickelte Fregattenprojekt Meko A-200 als Ausweichlösung. - Da gleichzeitig auf mehreren Werften an der F126 gearbeitet wird und die mit der Bereitstellung der Kontruktionsdaten beauftragte holländische Damen shipyards damit überfordert war, hat die Lürssen-Zentrale das nun in die eigene Hand genommen (operative Führung). "Nach Unternehmensangaben ist es gelungen, die Konstruktionsdaten von Damen sauber in die eigenen Systeme zu überführen und konsistent nutzbar zu machen." ..."Bei German Naval Yards in Kiel läuft seit Januar die Sektionsmontage eines ersten Großblocks. Blohm+Voss fertigt bereits Rohrleitungen. Das Baukonzept bleibt ambitioniert: Vorschiffsektionen entstehen in Kiel, Hinterschiffe auf der Peene-Werft in Wolgast. Später werden beide Teile zusammengeführt, die Endausrüstung erfolgt in Hamburg. Genau dieses Baukastensystem war von Anfang an geplant – und scheiterte bislang an der mangelhaften Datenlage. Nun soll es endlich greifen. Ab dem Frühjahr werden in Wolgast sichtbare Fortschritte erwartet." Funktionsfähig soll die erste F126 nun nicht - wie geplant - 2028 sondern frühestens ab 2031 sein.
Das was diesen geplanten 12 riesigen Fregatten (sechs F126 und sechs F127) und den sechs riesigen U-Booten gemeinsam ist, ist ihre Ausrichtung an den von den herrschenden Machteliten vorgegebenen Fähigkeiten zu imperialen Missionen.
Völkerrechtswidrige Embargos gegen fremde Staaten, weit von den deutschen Küsten entfernt, gehören dazu. Zwei Jahre lang sollen diese Kriegsschiffe (inkl. Mannschaftsaustausch) in den Seegebieten der ehemaligen europäischen Kolonien in Afrika und Asien unterwegs sein können. Mit dem Verteidigungsauftrag und dem Friedensgebot im Grundgesetz hat das nichts mehr zu tun. Im Zielbild Marine 2035+ von 2023 (später in verschleiernde Sprache umformuliert: „Kurs für die Marine ab 2035") taucht Küstenkampf und Küstenverteidigung erst unter Punkt 5 auf. Vorher ist ausführlich die Rede von "Solidarität im Bündnis" [NATO], was - wie geschehen - auch die "Verteidigung" im südchinesischen Meer und die provokative Durchfahrt durch die Taiwan-Strasse (chinesische Gewässer) beinhaltet. Diese grundgesetzwidrige Marine würde ausdrücklich "Angriffe von See Richtung Land („Maritime Strike“)" ermöglichen, oder völkerrechtswidrige Embargo z.B. gegen die von BRICS, China und Russland gemeinsam genutzte zivile Handelsroute entlang der russischen Küstengewässer in der Arktis, im sog. "Operationsraum Nordatlantik" inkl. Beringstrasse. Auch die riesigen neuen Spionageschiffe - verschleiernd "Flottendienstboote" genannt - sollen zusammen mit Spionagesatelliten weit entfernte Küsten und Länder auskundschaften können.