Protest gegen Pistorius und den Plan eines Kriegshafens in Emden

Pistorius gibt olivgrünes Licht für den Kriegshafen in Emden 😱 am Montagmorgen 5.10.2026 - Ca. 30 Friedensaktivisten protestierten mit Bannern und Friedensfahnen gut sichtbar gegen diese Marine-Bauplanungen.

5.10.2026ProtestEmden

"An der Knock", ursprünglich für zivile Projekte vorgesehenes 40h-Gelände an der Emsmündung, soll für Milliarden ein gänzlich neuer Kriegshafen entstehen. Pistorius war unter viel Polizeiaufgebot so abgeschirmt, dass er kaum was davon hören konnte. In den Gesprächen unter den Demonstranten war klar, wir bleiben dran. Für Zivile Häfen - Kein Kriegshafen in Emden🕊

Der NDR zitiert Boris Pistorius:

"Wir haben aktuell die kleinste Marine in der Geschichte der Bundeswehr bei gleichzeitig dem größten und umfangreichsten Aufgabenportfolio. Also muss die Marine wachsen und das wird sie." Die Weichen dafür seien in allen Bereichen gestellt. Aufgrund der internationalen Bedrohungslage gerade mit Blick auf die Ostsee, aber auch die Nordsee und den Nordatlantik, sei dies von entscheidender Bedeutung. "Damit erhöhen wir die Abschreckungsfähigkeit Deutschlands und der NATO", sagte Pistorius. - Boris Pistorius unterzeichnete am Montag eine Absichtserklärung für den Bau des Militärstützpunkts in Emden. Die Entscheidung für Emden als Standort sei unter anderem wegen der strategischen Lage und ausreichend verfügbarer Fläche getroffen worden. Neben Liegeplätzen und Pierlängen werde auch das Marinepersonal erhöht. Bis zu 2.000 Dienstposten sollen in Emden entstehen. Laut Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) soll die Einsatzbereitschaft Anfang der 2030er-Jahre gegeben sein, die Umsetzung erfolgt durch NPorts. Ebenfalls bei dem Termin anwesend waren auch der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wilhelm Tobias Abry, und der Erste Stadtrat Emdens, Horst Jahnke. - Konkret hat die Marine Bedarf an sieben Liegeplätzen für Fregatten, an zehn Liegeplätzen für Minensuchboote sowie an zehn Liegeplätzen für Schlepper. Ein zusätzlicher Marinehafen in der Nordsee ist ein wichtiger Teil der neuen Strategie der deutschen Marine. Experten sehen in Emden als Standort den geografischen Vorteil, dass die ostfriesische Stadt gerade noch außerhalb des Wirkungsbereiches von russischen Mittelstreckenraketen liege."

Der letzte Satz ist an Absurdität nicht zu übertreffen und verschleiert wohl die wahren HIntergründe der Standort-Entscheidung. Emden darf nicht zum Spielball der Aufrüstungspolitik von Bund und Land werden. Unsere Zukunft wird nicht in Berlin geplant . Wir gestalten sie hier. Keine Fregatten als Ersatz für ein zivile Wirtschaftspolitik.