Dr. Stefan Luft: Sicherheit in Europa gibt es nur mit Russland

Neubrandenburg14.02.2026mitDr.StefanLuft 

"Sicherheit in Europa gibt es nur mit Russland" - Dr. Stefan Luft referierte aus seinem Buch auf Einladung des Vereins "Freunde des Friedens Neubrandenburg e.V,", des "Linken Literaturkreises" und des "Friedensbündnis' Neubrandenburg". Die Lesung und Diskussion fand im Brigitte-Reimann-Literaturhaus in Neubrandenburg statt. (Moderation Torsten Koplin.)
Das Buch "Mit Russland für einen Politikwechesel", erschienen 2025 im Westend Verlag, wurde zusammen mit den Koautoren  Jürgen Wendler und Jan Opielka verfasst, das Vorwort von Günter Verheugen. Dr. Luft schilderte zu Beginn, wie er zu seinen heutigen Erkenntnissen über die gegenwärtige Politik und die Rolle der Medien dabei gelangte. Er sprach über seine Erfahrungen mit den sogenannten "Experten", den Faktencheckern bis zum "berühmten Correktiv". Herr Wendler widmet sich in dem Kapitel "Der Westen am Scheideweg" der geopolitischen Einordnung gegenwärtiger Ereignisse. Dabei ging er auf neuere und ältere historische Zusammenhänge ein und erläuterte den Mißbrauch "der Wissenschaften" für den Feindbildaufbau gegen Russland.

Im Kapitel "Die Heimatfront steht" wird die Militarisierung über den geheimen Operationsplanes Deutschland geschildert. Eine Vielzahl von Äußerungen von Politikern zitierend ging er auf Entscheidungen und Dokumente ein, die die mediale Manipulation für einen Krieg gegen Russland verdeutlichte. Die Ampelregierung unter Scholz wqr verlogen: Scholz versprach, Deutschland würde sich nicht in den Ukrainekonflikt hineinziehen lassen, es würden nur Helme, keine Waffen geliefert; es endete in der LIeferung von "Leopardpanzer" für den Einsatz an Russlands Grenzen; dann F16-Eurofighter - dann die Forderung nach Marschflugkörpern "Taurus". Es dürfe keine "Kriegsmüdigkeit" eintreten", es müsse aufgerüstet werden, so plauderte unsere "Oberdiplomatin". Wir müssten "Russland ruinieren". Kein Gas und kein Öl mehr! Das Ergebnis ist heute schmerzhaft in der Wirtschaft und der Bevölkerung spürbar.

"Kriegstüchtigkeit" und Rüstung wären die Lösung, so nun die nachfolgende "Schwarz-Rote"-Regierung! Der dritte Autor, Herr Opielka zeigt im Kapitel "Mitteleuropa Brücke oder Festung" aus kritscher Distanz die kriegsgefährliche Entwicklung in Polen auf und plädierte dafür, das Potenzial der Staaten Mitte/Ost Europas als Brücken zwischen Ost und West zu nutzen. In einer regen Dikussion wurde den Autoren für ihren Mut in dieser von Militarismus, Russophobie und "Meinungsfreiheit" geprägten Zeit gedankt. Torsten Koplin moderierte die Veranstaltung souverän.